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Unkraut im Garten - und jetzt?
Episode 28
Published 3 years, 8 months ago
Description
Wildkräuter, Beikraut - wie geht das weg?
Unkraut – was nun?
Hier findet Ihr mehr Infos zur Unkrautbekämpfung.
Damit der Erfolg des Jätens länger anhält, hilft euch UnkrautBarriere.
Mit Finalsan Unkrautfrei Plus könnt Ihr gegen Unkraut vorgehen – ohne Glyphosat.
Finalsan GierschFrei hilft gegen Giersch.
Mehr Infos zum Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de
Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de
Was genau ist eigentlich Unkraut? Und darf man es überhaupt noch so nennen?
- Ich finde die Begrifflichkeiten ziemlich egal. Auch ein Beikraut will ich weghaben! Ein Unkraut ist ja niemals eine „schlechte" Pflanze. Sie ist einfach nur am falschen Ort.
- Unkraut ist für mich die falsche Pflanze zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Damit gehört die vergessene Kartoffel vom letzten Jahr auch zu den Unkräutern, wenn sie meinen Salat überwuchert.
- Natürlich kann man viele Unkräuter essen. Vogelmiere ist lecker im Salat, Giersch kann ich wie Spinat zubereiten. Und der Garten muss auch nicht völlig clean sein von Unkräutern. Aber sie sind eben hinderlich.
Was ist denn das Problem mit Unkräutern?
- Unkräuter haben meist eine ziemliche Ellenbogen-Mentalität!
- Sie bedrängen meine Pflanzen! Wenn sich der Löwenzahn so richtig schön breit macht zwischen meinem Salat oder den Möhren, dann wächst da eben kein Gemüse mehr.
- Es ist auch ein Nährstoff-Problem. Denn die Unkräuter brauchen ja auch Stickstoff und Co.
- Und Wasser nehmen sie auch weg.
- Da wo sie nicht stören, lasse ich sie stehen. Auch der Löwenzahn darf in unserer Einfahrt mit den Rasengittersteinen wachsen. Aber ich knipse nach der Blüte die Samenstände ab, bevor er sich ausbreiten kann. Da bin ich Spielverderber!
Was ist der Unterschied zwischen Samen und Wurzelunkräutern?
Samenunkräuter
- Sind meist 1jährig
- Sehr schnellwüchsig
- Produzieren Samen, die der Wind massenhaft verbreiten kann
- Bleiben jahrzehntelang keimfähig
- Bekannte Vertreter: Vogelmiere, Franzosenkraut
Wurzelunkräuter
- Sind meist ausdauernd, oft Stauden
- Manche bilden Rhizome, also unterirdische Triebe, aus denen immer wieder neue Pflanzen nach oben wachsen (Quecke, Giersch)
- Abhacken reicht nicht, die Wurzel muss raus!
Was macht man denn nun generell gegen Unkraut?
- Hacken – die „alte" Methode. Früher hieß es, dass man den Boden immer gehackt halten sollte. Das ist inzwischen überholt, weil das viele Hacken zum Humusabbau führt. Und beim Hacken kommt auch immer Unkrautsamen von weiter unten an die Oberfläche und keimt.
- Jäten – also ab auf den Boden und ganze Pflanze mit Wurzel rausziehen. Da tut ein Unkrautstecher gute Dienste, damit man auch die Wurzeln rauskriegt. Jäten setzt einen humusreichen, lockeren Boden voraus.
- Damit das Jäten lange erfolgreich bleibt, haben wir ein neues Mittel: UnkrautBarriere. Man jätet erst die Fläche ganz gründlich, gießt das Mittel mit der Gießkanne aus. Das verbindet sich mit dem Calcium im Boden zu Carbamatbrücken und bildet eine regelrechte Kruste. Ein Mechanismus wie bei der Korallenbildung. Samenunkräuter können diese Barriere nicht durchstoßen.
- Mulchen – Boden bedecken mit organischem Material, z.B. einer dünnen Schicht Rasensch