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Du bist unzufrieden mit deinem Job und weißt nicht so recht warum? Dann gebe ich dir ein paar Gründe zum Nachdenken!
Description
Es gibt in jedem Beruf und in jeder Tätigkeit einen Moment, wo man nur kotzen möchte. Wo man sich mal kurz ne Minute Zeit nimmt und überlegt, auf welcher Job-Seite man noch einen aktiven Account hat. Aber meist verfliegt diese schlechte Laune so schnell wieder, wie sie gekommen ist - und die Jobwelt ist wieder in Ordnung. Aber was, wenn die Unzufriedenheit täglich mehr wird? Und die Jobportale einfach, sei es wegen wirtschaftlicher Lage oder da dein Profil aktuell nicht gesucht wird, partout keine neue Option für dich ausspucken wollen? Dann lieber mal analysieren, warum dein Job dich aktuell nicht zufriedenstellt!
Kann man mal machen - aber 52 Wochen hintereinander? / Bild-/Quelle: privat
Wenn dies nicht der erste Blog ist, den du von mir liest, kennst du den ersten Punkt, den man sich genauer ansehen sollte: die eigene Führungskraft. Hier mein immer wiederkehrendes Mantra, dass die Realität in einem Satz abbildet: Die Leute kommen wegen der Firma und gehen wegen der Führungskraft.
Hast du gerade was mit deinem Chef? Ist aus einem guten Chef über Nacht ein ewiger Nörgler geworden - und keiner weiß, warum? Oder hast du nach fünf, sechs Jahren mit einer Jahresbewertung, die nahe an der beliebten Schulnote 1,0 hängt, plötzlich und ohne weitere Angaben eine 4 oder noch schlechter bekommen? Klappt es mit der Kommunikation nicht mehr und dein Chef mault nur noch rum oder entwickelt sich gerade zu einem, sorry, aber jeder weiß, was ich meine, wenn ich den Namen nenne, Stromberg?
Gründe gibt es derer viele, warum Chef von Superheld zu Superarsch in nur einer Nacht mutiert: einschneidende Erlebnisse wie ein, vielleicht sogar erneutes, Übergehen auf dem Weg nach oben auf der Karriereleiter, was nun seine demotivierende Funktion in voller Breite entfaltet. Vielleicht hat er auch Zwänge, den Job nicht wechseln zu können und sein Chef drangsaliert ihn bis aufs Äußerste? Vielleicht ist sein neuer Boss ein besonders harter Superheld, der jetzt Jahresziele in 30 Tagen sehen will und seine Drohkulisse beginnt direkt mit fristloser Kündigung? Mobbing kann auch immer ein Thema sein.
Du kannst dich jetzt auf den Punkt stellen und sagen, er möge es nicht an dir auslassen. Legitim. Aber: hilft es dir weiter oder ärgert dich sein Verhalten dann nicht von Tag zu Tag oder sogar von Stunde zu Stunde noch mehr? Und so wird ein Wunsch-/Unternehmen, dem du die letzten Jahre oder sogar Jahrzehnte deine Zeit geopfert hast, plötzlich zu deiner größten Spucktütenverbrauchsrechnung?
Wenn einem schon die Daumenschrauben so angezogen werden, kann man eines dieser diversen Gespräche auch mal mit der Frage des Wohlbefindens starten. Manchmal ist dieser kleine Handreich der Dammbruch, dann musst du aber auch damit leben, dass du vielleicht sogar mehr erfährst, als dir lieb ist. Und dann fällt es dir wahrscheinlich leichter, die aktuelle Situation und das Verhalten besser einzuschätzen. Dass Gesagtes im Vieraugengespräch unter diesen vier Augen bleibt, versteht sich von selbst, oder?
Aber gehen wir mal davon aus, du leidest nicht unter einer schlechten Führungskraft oder einer völlig inkompetenten Quotenfrau - was könnten dann Gründe für deine Unzufriedenheit sein?
Ein Grund, der immer kommt, ist fehlende Wertschätzung. Du rackerst dich ab, ziehst die Kohlen aus dem Feuer, holst neue Kunden und hältst bestehende, und der Dank ist, dass dein Kollege das Lob dafür bekommt. Oder, noch schlimmer: dass einfach niemand Lob dafür bekommt!
Damit ignoriert man dein Engagement, dein Empowerment und auch dein Potenzial und deine Leistungen. Das löst Unzufriedenheit in einem aus, was in einem Teufelskreis endet, der e
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