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Back to EpisodesDie Woche #81 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Im Gespräch Mit Torben Tietz und Marc Bünger, MSR „Ja, wir machen uns Sorgen um den deutschen Mittelstand.“ Puh, der Satz von Torben Tietz, geschäftsführender Partner der Beratungsgesellschaft MSR, haut erstmal rein. Es trifft die Unternehmen hierzulande ja aber auch hart derzeit. Kaum ist Corona-Pandemie einigermaßen überstanden, kommt mit dem Krieg in der Ukraine schon der nächste Einschnitt. Aber Tietz stimmt auch zuversichtlich, dass sich die Mittelständler schon in der Corona-Zeit agil zeigten und wahren Unternehmensgeist bewiesen. Das hilft in Krisen durchaus. Mit Tietz und seinem Kollegen Marc Bünger, der bei MSR die Datenanalyse leitet, sprachen wir über die Situation der Firmen, die möglichen Folgen der Ukraine-Krise – aber auch darüber, was Versicherer jetzt tun können, um ihre Firmenkunden zu unterstützen.
In eigener Sache Am 5. und 6. April ist es wieder soweit: Dann lädt Pfefferminzia erneut zu einem digitalen Fokustag – und zwar mit dem Schwerpunkt Firmenkunden. Ob Gewerbe Sach, bAV oder bKV – hier finden Sie Themen, die für Sie spannend sind. Kostprobe gefällig?
BAV-Expertin Cordula Vis-Paulus geht in ihrem Vortrag auf den artgerechten Umgang mit dem „bAV-Kater“ ein, Markus Witt von der Zurich liefert Zielgruppen-Know-how, mit dem Vermittler im Gewerbemarkt durchstarten. Andreas Trautner von Trautner FinanzService berichtet, wie Makler falsche Vorstellungen von Firmen zum Thema bKV aus dem Weg räumen. Und Daniel Berg von der Inter gibt 10 Tipps, wie man haftungssicher durch den Gewerbealltag kommt.
Weiterbildungszeit erhalten Sie bei unserer Online-Veranstaltung selbstverständlich auch, und zu gewinnen gibt es auch was – nämlich ein Pedelec im Wert von mehr als 2.000 Euro – und eine Apple Watch. Interessiert? Dann melden Sie sich jetzt kostenfrei an unter https://fokustage.pfefferminzia.de/firmenkunden-2022/ Den Link finden Sie auch nochmal in den Shownotes. Und dank unserer Co-Gastgeber Inter, Signal Iduna, Zurich, HDI, BGV, Gothaer, SDV und Andsafe fallen keinerlei Kosten für Sie an.
**Die News der Woche ** Die Finanzaufsicht Bafin hat in einer bemerkenswerten Stellungnahme zu bedenken gegeben, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem bei vielen Fondspolicen aus Kundensicht „nicht mehr angemessen“ sein könnte. Zugleich gibt sich die Behörde besorgt über etwaige „Interessenkonflikte im Vertrieb“ von Lebensversicherungen.
Aber von vorn: Frank Grund, oberster Versicherungsaufseher bei der Finanzaufsicht Bafin, hatte bereits angekündigt, die Kosten von Lebensversicherungen in diesem Jahr verstärkt ins Visier nehmen zu wollen. Nun macht die Behörde mit ihrem Vorhaben offenbar ernst: „Wenn Lebensversicherungen zu viel kosten“, lautet die ungewöhnlich deutlich formulierte Überschrift, die auf Seite 12 des aktuellen „Bafin-Journals“ prangt. Hohe Kosten könnten „ein Zeichen für Mängel in den Produktfreigabeverfahren sein und dafür, dass Versicherer Interessenkonflikte im Vertrieb nicht gut genug im Griff haben“, schreiben die Autoren Guido Werner und Roland Paetzold vom Grundsatzreferat Lebensversicherungen. Zudem könnten hohe Kosten „darauf hindeuten, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis von Versicherungsanlageprodukten nicht angemessen ist“.
Dass die Autoren die Kosten von Lebensversicherungen vielerorts für zu hoch halten, begründen sie mit den Ergebnissen einer branchenweiten Bafin-Abfrage unter deutschen Lebensversicherer aus dem vergangenen Jahr. Darin hatte sich die Behörde nach den Effektivkosten und weiteren Informationen zur Kostenbelastung für die drei am meisten verkauften Produkte erkundigt. „Die Abfrage fördert bei einigen Unternehmen Verbesserungsbedarf zutage“, schlussfolgern Werner und Paetzold – sowohl im Produktfreigabeverfahren als auch beim Umgang mit „potenziellen Interessenkonflikten im Vertrieb“, wie es