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Die Woche #79 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 88 Published 4 years, 5 months ago
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Willkommen zu Folge 79 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit Hans Dieter Schittly und Karl Berger Laut Wikipedia ist eine „lebende Legende“ eine Person, der schon zu Lebzeiten eine besonders bemerkenswerte Lebensgeschichte sowie zeitüberdauernde Bedeutung zugesprochen wird. Ob diese Beschreibung auch auf Hans Dieter Schittly zutrifft? Nun, zumindest ist der Münchner seit nunmehr rund 40 Jahren als Verkaufs- und Verhaltenstrainer in der Finanzbranche tätig – was bislang noch keiner geschafft hat. Schittly kenne die Probleme und Schwierigkeiten im Vertrieb von Finanzprodukten wie kein anderer, heißt es dann auch anerkennend aus der Vermittlerbranche. Schittly sagt von sich selbst, „verblüffend einfache Tools und Sales Stories“ für Vermittler entwickelt zu haben. Wie er den Weiterbildungsmarkt für Makler heute wahrnimmt und was ihm daran missfällt, erklärt uns Schittly gleich im Gespräch. Wir führten dieses am Dienstag zusammen mit dem Unternehmensberater und Experten für „Game-based-Learning“, Karl Berger. Gemeinsam mit Berger hat die „Trainer-Ikone“ eine Gaming-App entwickelt, mit dem die Nutzer „spielerisch ihre Verkaufskompetenz steigern und hierdurch ihren Umsatz erhöhen“ sollen. Wie das funktionieren soll und wie die beiden auf kritische Nachfragen zu dem Tool reagieren, erfahren Sie jetzt.

Die News der Woche Ob und wie der Krieg in der Ukraine die Geschäftserwartungen der Lebensversicherer in Deutschland trübt, bleibt weiter zu beobachten – der Versicherungsverband GDV hatte in einer Einschätzung aus der vergangenen Woche zunächst keine massiven Auswirkungen gesehen. Doch natürlich vermag niemand zu sagen, welche politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen infolge des Krieges noch zu erwarten sind und wie tiefgreifend sie auf hiesige Wirtschaftsbranchen durchschlagen.

Das alles vorangestellt, lässt sich sagen, dass die Versicherungswirtschaft mit großer Zuversicht ins Jahr 2022 gestartet sind: „Die Lebensversicherer schauen wieder optimistischer auf ihre Geschäftssituation“, berichtet Lars Heermann, Bereichsleiter beim Kölner Analyse- und Ratingunternehmen Assekurata. Das gelte zumindest für diejenigen Gesellschaften, die Assekurata zu Jahresbeginn im Rahmen einer Marktstudie zu Überschussbeteiligungen und Garantien, ihre Einschätzung zur aktuellen Geschäftslage und den künftigen Geschäftserwartungen mitgeteilt haben.

„Auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden und der Zinsaufschwung an den Kapitalmärkten ein zartes Pflänzchen ist, hat sich die Stimmung Anfang 2022 deutlich aufgehellt“, sagt Heermann. Auf einer Skala von minus 2 (sehr negativ) bis plus 2 (sehr positiv) pendelt sich die aktuelle Geschäftslage der Lebensversicherer im Schnitt bei 0,42 Punkten ein. Gegenüber der Einschätzung von vor einem Jahr (0,09) sei dies eine „deutliche Verbesserung und sogar der zweithöchste Wert in den vergangenen zehn Jahren“.

Anlass zur Euphorie biete das allerdings nicht, relativiert Heermann, tendiere doch der Geschäftsindex „insgesamt nur leicht in den positiven Bereich“. So habe kein Versicherer in der Befragung eine sehr positive Einschätzung getroffen, die Antworten verteilten sich größtenteils auf die neutrale und positive Antwortkategorie. Darüber hinaus lasse sich das Gesamtbild für die Lebensversicherung nicht eins zu eins auf die einzelnen Produktsegmente übertragen, heißt es aus Köln.

Vielmehr falle das Stimmungsbild je nach Produktsegment deutlich unterschiedlich aus. „Als wesentliche Wachstumstreiber sehen die Lebensversicherer die Fondspolicen sowie Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherungen“, lautet eine Erkenntnis der Analysten. Erholt habe sich auch die Lage in der betrieblichen Altersversorgung, was unter anderem eine Folge des ab 2022 verpflichtenden Arbeitgeberzuschusses sein könnte, der nunmehr für alle Entgeltumwandlungen und nicht nur für neue Zusagen greife, wie die Autoren erläutern. Gleichwohl sei die Erwartungshaltung für

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