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Back to EpisodesDie Woche #78 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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WERBUNG Was treibt Versicherungshelden dazu an, Großes zu leisten – und was ist die Story dahinter? Genau darum geht es im Inside Insurance Podcast. Auf der Jagd nach Erfolgsgeschichten und Insiderstorys haben die beiden Hosts, Lukas Härle und Marc Ussat, alle 2 Wochen neue spannende Gäste parat. Aktuell mit einem absoluten Highlight, denn Folge #29 mit dem Vorstandsvorsitzenden der Barmenia, Dr. Andreas Eurich, ist jetzt online! Wer an Tipps, Tricks und echten Brancheninsights – frei und vollkommen ungeschnitten – interessiert ist, darf sich den Inside Insurance Podcast nicht entgehen lassen! Versicherung, Vertrieb & viel mehr. Hören Sie Inside Insurance jetzt, überall, wo es Podcasts gibt.
Im Gespräch Mit Maxpool-Chef Oliver Drewes Maxpool-Chef Oliver Drewes ist das, was man landläufig als „meinungsstark“ bezeichnet. Das zeigte sich bei seinem ersten Auftritt in unserem Podcast im Dezember 2020 – und auch beim zweiten Gespräch, das wir am vergangenen Mittwoch führten. Drewes kommt auch abseits seiner Rolle als Chef eines Maklerpools viel herum. Als FDP-Mitglied ist er jüngst zum stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Wulfsen in Niedersachsen gewählt worden und dann ist er ja auch noch bekannt für seine ehrenamtliche Arbeit für das Furaha Phönix Kinderhaus in Afrika – sein Engagement für notleidende Menschen wurde im Jahr 2015 mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. Wie er über die Eskalation des russischen Einmarsches in der Ukraine denkt, was das mit Deutschland zu tun hat und welche großen und kleinen Branchen-Aufreger – man denke nur an sein Scharmützel mit Blau-Direkt-Geschäftsführer Oliver Pradetto – Drewes derzeit beschäftigen, erfahren Sie jetzt.
**Die News der Woche ** Mit deutlichen Worten hat sich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf seiner Website zum völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine geäußert: „Die russische Armee hat das Nachbarland Ukraine angegriffen. Die Invasion bedeutet Krieg mitten in Europa, Leid für die Bevölkerung und zieht zahlreiche Sanktionen des Westens nach sich. Für die Versicherungsbranche gilt: We #standwithUkraine“
Zur ganzen Geschichte gehört allerdings, dass die Verurteilung des russischen Einmarsches in der ersten Stellungnahme des GDV-Hauptgeschäftsführers Jörg Asmussen gegenüber der Presse noch nicht auftauchte. So lautete die Mail, die Pfefferminzia am 24. Februar um 12:05 Uhr über den Medienverteiler des GDV erhielt, so: „Der Krieg in der Ukraine hat für die deutschen Versicherer nur geringe direkte wirtschaftliche Auswirkungen, da sie kaum in der Ukraine und in Russland engagiert sind. Die Auswirkungen von Kriegen auf die internationalen Kapitalmärkte sind kurzfristig oft stark, aber selten langfristiger Natur. Abzuwarten bleiben die Auswirkungen durch die absehbaren Wirtschafts- und insbesondere Finanzsektorsanktionen. Gesamtwirtschaftlich und damit auch indirekt auf die deutschen Versicherungen wirken die erhöhten geopolitischen Unsicherheiten und höheren Energie- und Nahrungsmittelpreise belastend.“
Asmussen verbreitete diese nüchtern aufgeschriebene Stellungnahme am Tag des Kriegsbeginns auch auf Twitter – und erntete dafür umgehend Kritik: „Glauben Sie ernsthaft, das interessiert jetzt jemanden? Es ist stillos!“, entgegnete ein Nutzer der Plattform. Ein anderer schrieb: „Diese Stellungnahme des Verbandes schockiert mich und macht mich fassungslos.“ Dass der Tweet „beschämend unempathisch“ sei, kritisierte ein dritter Nutzer.
Auf der Netzwerk-Plattform LinkedIn (nicht jedoch über Twitter) drückte Asmussen am Freitag schließlich sein Bedauern aus: „Lessons learned. Ich und damit der GDV als großer Wirtschaftsverband wurden gestern kritisiert, wie wir uns zu den ökonomischen Folgen des Ukraine-Kriegs geäußert haben. Zu der vorläufigen Kurzanalyse stehe ich weiterhin. Aber was in diesem Statement nicht deutlich wurde: