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Die Woche #74 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 82 Published 4 years, 7 months ago
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Willkommen zu Folge 74 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit Thorsten Dorn und Dr. Dirk Rathjen Wie grün beziehungsweise nachhaltig ist das Investment-Angebot von Fondspolicen? Alles andere als überragend, berichteten die Macher des „Fondspolicenreports Nachhaltigkeit“ am Montag. Die Macher das sind Thorsten Dorn, Geschäftsführer der Smart Asset Management Service GmbH, und Dr. Dirk Rathjen, Vorstand des Instituts für Vermögensaufbau. Die ESG-Qualität lasse „noch zu wünschen übrig“, die Ergebnisse seien „durchwachsen“, hieß es in der Pressemitteilung. Soso, das wollten wir doch mal etwas genauer wissen, und baten die beiden Experten zum Gespräch über Fondsauswahl, EU-Taxonomie, Nachhaltigkeistratings und mehr.

**Die News der Woche ** Na, was ist denn da los? Schaut man sich den Tätigkeitsbericht des Versicherungsombudsmanns, Wilhelm Schluckebier, für das Jahr 2021 an, stellt man folgendes fest: Es gibt eine auffällig hohe Zunahme von Beschwerden zur Gebäudeversicherung. Was hat denn da die Menschen bloß so verärgert?

Dazu kommen wir gleich. Vorher aber ein paar Zahlen aus dem Bericht: 18.344 Beschwerden gingen 2021 insgesamt beim Ombudsmann ein – 17.300 Anträge richteten sich gegen Versicherer, 677 gegen Vermittler. Im Vergleich zu 2020 nahmen die Beschwerden zu Versicherungen also ein bisschen ab, da waren es 17.413 Stück. Und gegen Vermittler recht ordentlich zu, 2020 waren es nämlich nur 422.

Vor allem in den Bereichen Lebensversicherung, Rechtsschutzversicherung und Gebäudeversicherung ärgerten sich die Menschen über Versicherer und Vermittler. In der Gebäudeversicherung kam es mit 410 Anträgen mit deutlichem Abstand am häufigsten zum Zwist mit Vermittlern. 2020 waren es gerade mal 16 Beschwerden.

Was war also los? Laut Bericht kam es zu „einer konfliktbehafteten Umdeckung von Verträgen zu Sachversicherungen (hauptsächlich Wohngebäude, zum Teil Hausrat) durch einen Assekuradeur“. Die Versicherten sollten in der Folge nämlich Versicherungsbeiträge zu zwei Verträgen – alt und neu – bezahlen. „Im Schlichtungsverfahren ließ sich nicht endgültig klären, ob die Altverträge wirksam gekündigt wurden“, schreibt Schluckebier in seinem Bericht weiter.

Der Assekuradeur hatte sich auf der einen Seite als Makler von den Versicherten zur Umdeckung bevollmächtigen lassen. Daneben hatte der alte (wie auch der neue) Versicherer die Verwaltung der Verträge auf ihn ausgelagert und ihn auch mit umfangreichen Vollmachten ausgestattet. Und was wurde draus? „Trotz intensiver Bemühungen des Streitmittlers gelang es nicht, zwischen den heftig zerstrittenen Parteien (Vorversicherer und Assekuradeur) eine Regelung zu vereinbaren, die den unverschuldet in die Situation geratenen Verbrauchern unproblematisch eine Entscheidung für das künftige Versicherungsverhältnis ermöglicht hätte“, so das Fazit.

Jingle Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn steht in der Kritik. Der Bundesrechnungshof macht ihm, beziehungsweise seinem damaligen Ministerium, den Vorwurf, bei zwei Gesetzen zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht die erforderliche Prüfung der Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit durchgeführt zu haben. Das berichtet die „Rheinische Post“, der der Bericht des Rechnungshofs vorliegt.

Bei der Schelte geht es um das Versichertenentlastungsgesetz von 2018 und um das GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetz von 2019. So ging es beim Versichertenentlastungsgesetz um die Finanzreserven der Krankenkassen. Diese durften den Umfang einer Monatsausgabe künftig nicht mehr überschreiten. Krankenkassen, die mehr Geld auf die hohe Kante legten, durften ihren Zusatzbeitrag dann nicht mehr anheben. Beim GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetz war das Ziel, pflichtversicherte Betriebsrentner zu entlasten. Dazu wurde unter anderem ein monatlicher Freibetrag in Höhe von gut 159 Euro eingeführt. Erst wenn Betriebsrenten darüber rangierten, mussten d

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