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"Barfuß oder Lackschuh" - Gespräch mit Ann-Kathrin Buhl

Published 16 hours ago
Description
Im Podcast "Blick in die Bibel" schwärmt Ann-Kathrin Buhl, Pastoralreferentin in Köln-Kalk, heute von den Frauen der Bibel: "Esther hat mit ihrem Mut ein ganzes Volk gerettet. Daraus entstand das Purimfest, das unserem Karneval gar nicht so unähnlich ist." Auch Tamar habe sich "mit ganz viel Cleverness gegen erfahrenes Unrecht" gewehrt und so für Gerechtigkeit gesorgt. Spannend findet Ann-Kathrin Buhl aber auch die Heilung des Besessenen: "Der Name 'Legion' verweist auf das römische Besatzungsheer. Die Geschichte macht Menschen Hoffnung, dass die Unterdrückung ein Ende haben wird."Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium stellt Jesus radikale Bedingungen: "Wer nicht sein Kreuz trägt, kann nicht mein Jünger sein – und keiner kann mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet." Ann-Kathrin Buhl deutet die Aussage so: "Jesus will keine Enttäuschung. Er sagt klar und fair, was Nachfolge bedeutet." Es gehe weniger um materielle Besitzlosigkeit als um Bewusstsein. Wie die Nachfolge konkret aussieht, darf ganz individuell entschieden werden.Warum Jesu Radikalität fair ist und was sie für unser heutiges Leben bedeutet, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit begleiteten viele Menschen Jesus; da wandte er sich an sie und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht, der kann nicht mein Jünger sein. Denn wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und berechnet die Kosten, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen? Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertigstellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden.Ebenso kann einer von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet. (Lk 14,25-33)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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