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"Gottes Einladung an alle" - Gespräch mit Ann-Kathrin Buhl

Published 1 day, 4 hours ago
Description
Beueler Weiberfastnacht und der 1. FC Köln: Ann-Kathrin Buhl ist mit Herz und Humor im Rheinland zu Hause und fühlt sich auf der Schäl Sick, der sie dabei treu geblieben ist, sehr wohl. Beim Karneval engagiert sie sich für ein Brauchtum, das vor rund 200 Jahren aus dem Protest von Frauen gegen Ungerechtigkeit entstand.Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium erzählt Jesus von einem großen Festmahl, zu dem die ursprünglich geladenen Gäste einer nach dem anderen absagen. Daraufhin lässt der Gastgeber Arme und Menschen von den Straßen holen, damit sein Haus voll wird. Für Ann-Kathrin Buhl ist die Geschichte ein Weckruf: "Überleg dir gut, was du absagst oder was du wahrnimmst, kann Konsequenzen haben." Auch die Kirche sei gefragt, nicht nur ihre Türen zu öffnen, sondern selbst hinauszugehen und Menschen einzuladen.Was hält uns davon ab, Gottes Einladung anzunehmen – und wie kann Kirche Menschen heute erreichen? Jetzt reinhören!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sagte einer der Gäste, der zusammen mit Jesus eingeladen worden war, zu ihm: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf. Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein. Zur Stunde des Festmahls schickte er seinen Diener aus und ließ denen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, alles ist bereit!Aber alle fingen an, einer nach dem anderen, sich zu entschuldigen. Der erste ließ ihm sagen: Ich habe einen Acker gekauft und muss dringend gehen und ihn besichtigen. Bitte, entschuldige mich! Ein anderer sagte: Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und bin auf dem Weg, um sie zu prüfen. Bitte, entschuldige mich! Wieder ein anderer sagte: Ich habe geheiratet und kann deshalb nicht kommen.Der Diener kehrte zurück und berichtete dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sagte zu seinem Diener: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen und die Verkrüppelten, die Blinden und die Lahmen hierher! Und der Diener meldete: Herr, dein Auftrag ist ausgeführt; und es ist immer noch Platz. Da sagte der Herr zu dem Diener: Geh zu den Wegen und Zäunen und nötige die Leute hereinzukommen, damit mein Haus voll wird. Denn ich sage euch: Keiner von denen, die eingeladen waren, wird an meinem Mahl teilnehmen. (Lk 14,15-24)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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