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Back to EpisodesWort zum Tag von Pfarrer Joel Baumann, Kirchgemeinde Wyssachen, BE
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Titel: Nicht selbst schuld – von Jesus gesehen und berührt
Joel Bollmann, Pfarrer in Wyssachen, erzählt die Geschichte des von Geburt an blinden Mannes aus dem Johannesevangelium. Damals galt Blindheit als Strafe Gottes, und die Betroffenen wurden gesellschaftlich ausgegrenzt. Selbst die Jünger fragen Jesus, ob der Mann oder seine Eltern gesündigt hätten. Jesus widerspricht dieser Schuldzuweisung: Die Blindheit ist keine Folge einer persönlichen Schuld.
Jesus hält bei dem Mann an, wendet sich ihm zu und berührt ihn. Vielleicht ist er der Erste seit Langem, der ihn nicht übersieht, sondern sich für ihn und sein Leiden interessiert. Die Heilung wird zum Zeichen dafür, dass Gott den Menschen nahe ist und sich Zeit für ihn nimmt – ohne Stress und Zeitdruck. Auch wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott für uns da ist. Als Jesus dem Mann später erneut begegnet, antwortet dieser auf die Frage nach seinem Glauben mit zwei einfachen Worten: «Ja, Herr, ich glaube.» Ein kurzes, aber kraftvolles Glaubensbekenntnis.
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