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Back to EpisodesLeben mit weitem Horizont
Description
Jesus ruft u. befähigt seine Nachfolger zu einem Leben mit weitem Horizont. Das zeigt die Geschichte von der Entstehung der ersten christlichen Gemeinden, die Apostelgeschichte. Direkt zu Beginn, in Kapitel 1 Vers 8 steht: „Jesus sprach: Ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem, und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“
Jesus lenkt den Blick seiner Nachfolger über Jerusalem hinaus, weiter nach Judaä und weiter nach Samarien und noch weiter darüber hinaus auf die gesamte Erde.
Diesen großen Horizont sehen wir in der Apostelgeschichte. Sie beginnt in Jerusalem und endet in Rom, dem damaligen Mittelpunkt der Welt.
Der weite Horizont ist etwas, was zu Gott gehört. Die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen beginnt er mit den Worten an Abraham: „In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“ Der Herr hat die Welt im Blick und so wird es auch bei seinen Nachfolgern sein.
Christen betreiben keine Nabelschau. Sie drehen sich nicht um sich selbst. Gemeinden sind nicht für sich da. Vielmehr fragen sie: „Was benötigen die Menschen um uns herum? Sie vergessen nicht, dass das Evangelium allen Menschen gilt, unabhängig von Hautfarbe, Bildung, Herkunft, sexueller Orientierung.
Ich erinnere mich an einen Kongress, an dem ich teilnahm. Wenn ich die Veranstaltungshalle betrat, war zu sehen, dass in Leuchtschrift etwas auf den Hallenboden projiziert wurde.
„Den Kopf heben“ war dort zu lesen. Dazu ruft Jesus seine Jünger. Sehen und wahrnehmen, was um sie herum ist und geschieht.
Sehen wir uns die Aussage Jesu.“…ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde“ genauer an, fällt auf, dass es nicht in erster Linie ein Auftrag, sondern eine Zusage Jesu ist. „Ihr werdet sein!“ Er traut den Jüngern viel zu tun. Er traut auch den Christen heute viel zu. Vielleicht kommt bei manchen von uns Skepsis auf. Viele denken an schrumpfende Gemeinden. Doch sehen wir: Gleichzeitig wird das Evangelium so vielen Menschen verkündet, wie nie zuvor. Das gibt Mut!
Jesus gibt den Jüngern eine weitere Zusage: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen!“ Nicht im eigenen Namen, nicht begrenzt auf die eigenen Möglichkeiten sind die Nachfolger Jesu seine Zeugen. Vielmehr sind sie ausgestattet mit der Kraft, die von Gott kommt. Diese Kraft erweitert den Horizont, öffnet Herzen und Türen, lässt Möglichkeiten Realität werden, die zuvor nicht im Blick waren. Nicht die Kraft der Christen ist entscheidend, sondern die Kraft Gottes und er gibt teil an seiner Kraft. Das sagt er heute zu.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Werner Hanschmann
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