Episode Details

Back to Episodes
Heiße Zeichen, kalte Zeichen - Michel Foucault jenseits von Literatur und Strukturalismus

Heiße Zeichen, kalte Zeichen - Michel Foucault jenseits von Literatur und Strukturalismus

Published 1 week, 2 days ago
Description

Michel Foucault hat mit seinen Studien über Macht- und Ausschlusssysteme nach neuen Spielregeln des Denkens gesucht. Vor 100 Jahren wurde der französische Philosoph und Psychologe geboren.



In den sechziger Jahren trifft Michel Foucault (1926-1984) die grundlegenden Entscheidungen seines Denkens, das er später als „historische Diskursanalyse“ bezeichnen wird. In dieser Zeit zerfällt seine Arbeit in zwei Teile: in Wissenschaftsgeschichte und literarische Essays. Auf der einen Seite steht die kalte Analyse von Psychiatrie, Medizin oder Naturgeschichte. Auf der anderen Seite die verschlungene, manchmal leidenschaftliche Rede über Literatur - von Flaubert bis zur zeitgenössischen Avantgarde. Oft kreisen Foucaults frühe Texte auf beiden Seiten um dieselben Begriffe - zum Beispiel um den Begriff „Grenzziehung“, der in philosophischen wie politischen Debatten nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

Ein Feature von René Aguigah. Produktion: WDR 2002

Listen Now

Love PodBriefly?

If you like Podbriefly.com, please consider donating to support the ongoing development.

Support Us