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Der blinde Fleck der Qualitätssicherung

Der blinde Fleck der Qualitätssicherung

Episode 25 Published 1 week ago
Description

Wann ist ein Fehler wirklich ein Fehler? Diese Folge von Faktor Q zeigt, warum KI in der Qualitätsprüfung klare Qualitätskriterien verlangt, und informiert außerdem über digitale Normen für KI-Prüfungen, IATF 16949 bei Außenlagern, Qualitätsmanagement in Reha-Kliniken, KI-Bildverarbeitung, aktuelle Normen und einen Expert-Talk zu KI-Agenten in Managementsystemen.

Der Inhalt dieser Folge im Schnelldurchlauf:

  • Editorial: KI-Prüfsysteme machen sichtbar, wie schwierig die eindeutige Definition von Fehlern und Grenzmustern sein kann. Alpay Ilker Toy von Dataguess und Konzek Technologies erläutert im Interview mit Wolfgang Kräußlich, warum KI explizite Qualitätskriterien verlangt und implizites Erfahrungswissen nicht ausreicht.
  • Quality News: Mit der Verbreitung von KI-Systemen und den Vorgaben des europäischen AI Acts wächst der Prüf- und Dokumentationsaufwand. Das Whitepaper „Skalierbare Prüfung von KI-Systemen mit Smart Standards“ der Initiative Digitale Standards von DIN und DKE beschreibt den Weg von manuellen Prüfabläufen zu maschinenlesbaren, vernetzten Smart Standards. Digitale Normen für die KI-Prüfung
  • Quality Forum: Ein 27 Kilometer entferntes Logistik-Außenlager bleibt bei verlagerten Prozessen in der Verantwortung der Hauptorganisation. Die dortigen Prozesse gehören zum internen Qualitätsmanagementsystem und müssen durch interne Audits abgedeckt werden; Entfernung oder Fahrzeit sind dabei nicht entscheidend. Außenlager als verlängerte Werkbank
  • Quality Leadership: Stationäre Reha-Einrichtungen müssen gemäß § 37 Abs. 3 SGB IX ein internes Qualitätsmanagement nachweisen und sich regelmäßig unabhängig zertifizieren lassen. Seit Februar 2026 gelten aktualisierte QM-Verfahren auf Basis der überarbeiteten BAR-Vereinbarung. Qualitätsstandards in Reha-Kliniken
  • Quality Manufacturing: KI-Bildverarbeitung zeigt ihre Stärken besonders bei komplexen und variablen Fehlerbildern. Zusätzlicher wirtschaftlicher Nutzen entsteht, wenn visuelle Prüfergebnisse mit Maschinen-, Prozess- und Auftragsdaten verknüpft werden, um Ursachenanalysen, Rückverfolgbarkeit und die Verringerung von Pseudoausschuss zu unterstützen. KI in der visuellen Qualitätsprüfung
  • Normenradar: Vorgestellt werden die neue ISO 9001 vom 16. September 2026, die überarbeitete DIN EN ISO 9000, die DIN ISO 9002 vom August 2026, die DIN EN ISO/IEC 17065 vom Oktober 2026, die DIN EN 18286 vom September 2026 für Qualitätsmanagementsysteme bei Hochrisiko-KI-Systemen sowie die DIN EN IEC 62198 vom August 2026 zum Risikomanagement in Projekten.
  • Terminhinweis: Am 20. Oktober 2026 lädt die QZ-Redaktion zum kostenlosen Online-Expert-Talk „Agenten und KI in Managementsystemen“ ein. Drevise zeigt, wie KI Qualitätsanforderungen aus technischen Zeichnungen erfasst und Supplier-Quality-Prozesse unterstützt; Jawa gibt Einblicke in die Vernetzung von Prozessen und Dokumenten in integrierten Managementsystemen. Zum kostenlosen Online-Expert-Talk

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