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Back to EpisodesChatGPT-Wasserzeichen: Was die neue Textmarkierung wirklich beweist
Description
OpenAI hat unsichtbare Textmarkierungen für geeignete Antworten von ChatGPT und Codex in der EU angekündigt. Was lässt sich damit nachweisen, wenn jemand seinen eigenen Text nur korrigieren lässt? Marc und Irene untersuchen, was vor einem Vorwurf zusätzlich geklärt werden muss.
Der Fall Vanderbilt zeigt, warum eine Hochschule 2023 einen KI-Detektor abschaltete. textGrain arbeitet anders als solche älteren Prüfverfahren. Wir erklären das Wortmuster, die Grenzen der veröffentlichten Tests und den vorerst beschränkten Zugang zum Detektor.
An Beispielen mit Korrektur, ergänzten Quellenlinks und der Bearbeitung eines fremden Artikels besprechen wir menschliche Urheberschaft. Dazu kommen die unterschiedlichen Pflichten für Anbieter und Veröffentlichende nach Artikel 50 des EU AI Act.
Stand: 6. Oktober 2026. Die Einführung wurde am 5. Oktober für die kommenden Wochen angekündigt. Die Studentin im Gespräch ist ein angenommenes Beispiel. Die genannten Testwerte stammen von OpenAI; sie sind keine Erfolgsquote für deutsche Seminararbeiten. Die Rechtsquellen betreffen Deutschland, die EU und ausdrücklich gekennzeichnete US-Beispiele.
Quellen
- OpenAI: EU text provenance
- textGrain technical report
- OpenAI: New AI classifier, retirement notice
- Vanderbilt: Why we are disabling Turnitin AI detector
- Google DeepMind: SynthID text and video
- AI Act: consolidated regulation 2026-07-27
- Deutsches Urheberrechtsgesetz, § 2: Geschützte Werke
- Deutsches Urheberrechtsgesetz, § 7: Urheber
- Deutsches Urheberrechtsgesetz, § 8: Miturheber
- Deutsches Urheberrechtsgesetz, § 23: Bearbeitungen und Umgestaltungen
- US Copyright Office: Copyright and Artificial Intelligence, Part 2
- US Copyright Office: Zarya of the Dawn (2023)