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Die Woche #17 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 17 Published 5 years, 10 months ago
Description
Willkommen zu Folge 17 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit Michael Heinz, BVK

Wenn Michael Heinz einmal in Fahrt ist, möchte man ihn nur ungern bremsen. Doch leider war das in der vergangenen Podcast-Ausgabe nicht zu vermeiden – das Zeitbudget war ausgeschöpft. Doch der Diskussionsstoff ist uns keineswegs ausgegangen. Daher folgt nun Teil 2 des Interviews mit dem Präsidenten des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute – BVK. Darin erklärt Heinz, wie die Vermittlerbranche das Etikett der „Dagegen-Sein-Haltung“ abstreifen kann, um von der Politik wieder stärker als gestalterische Kraft wahrgenommen zu werden. Zudem sagt er uns, ob das Damoklesschwert Provisionsdeckel immer noch über den Vermittlern schwebt – oder ob er die Gefahr gebannt sieht. Wir springen nun direkt rein in die nächste Frage.

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Die News der Woche, Teil 1 Kündigungswelle in der Betriebsschließungsversicherung

Im derzeit schwelenden Streit um Betriebsschließungsversicherungen geht die Allianz einen, sagen wir, speziellen, Weg. Man unterbreite allen Bestandskunden seit Anfang September ein „Umstellungsangebot“ auf die neue Betriebsschließungsversicherung. Das bestätigte Unternehmenssprecher Christian Weishuber dem Branchenportal „Versicherungswirtschaft Heute“. Der Knackpunkt dabei: Komme es zu keiner Umstellung, würden die Verträge fristgerecht zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt.

Als Begründung für diesen recht drastischen Schritt gibt der Versicherer die „Erfahrungen aus der Corona-Pandemie“ an. Die Versicherung des Corona-Virus in Zeiten der Pandemie sei laut Allianz „risikotechnisch zu fairen Preisen nicht möglich.“ Mit der Neugestaltung schaffe der Versicherer gegenüber seinen Kunden „Rechtssicherheit durch Stärkung von Klarheit und Transparenz insbesondere im Deckungs- und Leistungsumfang“, so der Sprecher gegenüber dem Portal weiter. Man informiere nun „noch klarer als bisher, dass kein Versicherungsschutz für die auslösende Krankheit besteht, solange diese Krankheit von der Weltgesundheitsorganisation als Pandemie geführt wird.“

Pandemien und Epidemien könnten von Einzelversicherern nicht geschultert werden. Der „großflächigen Betroffenheit“ stünden zu niedrige Jahresbeiträge gegenüber. Als Beispiel gibt der Sprecher an, dass der Jahresbeitrag für kleine Gaststätten bei rund 100 Euro liegt. Damit solle eigentlich das Risiko versichert werden, dass ein Betrieb geschlossen werden müsse, um etwa die Ausbreitung von Salmonellen oder Koli-Bakterien in einem Betrieb zu verhindern.

Laut Bericht von „Versicherungswirtschaft Heute“ gehen auch andere Versicherer ähnlich vor. So gab etwa HDI auf Anfrage des Nachrichtenportals an, dass man „bei Kunden, die nach den alten Bedingunge

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