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Jan Karon über GLUT: Recherche statt Tagespolitik

Jan Karon über GLUT: Recherche statt Tagespolitik

Published 3 weeks, 5 days ago
Description
Jan Karon bei Vadim Derksen über das neue Magazin GLUT und seine ersten Recherchen Seit dem 28. September ist GLUT online, ein Magazin von Jan A. Karon und Björn Harms, die bis vor Kurzem bei NIUS gearbeitet haben. Correctiv spricht schon von einem „Rechtsaußen-Medium“. Karon beschreibt GLUT als Recherchemedium ohne Tagespolitik: Die Linke habe Tageszeitungen, Onlineportale und Rechercheportale, „auf der Rechten eine Leerstelle“. Die Schwerpunkte sind Migration, Islamismus, die Asylindustrie und Linksextremismus. Finanzieren soll sich GLUT über Beiträge und Spenden, möglichst ohne Werbung. Die erste Recherche gilt der Statistik antisemitischer Straftaten. Im ersten Quartal 2026 zählten die Behörden 199 Fälle und ordneten 151 davon dem rechten Spektrum zu. In rund 70 Prozent aller Fälle gibt es keinen Tatverdächtigen. Als rechts gezählt wurden auch die Beiträge eines Algeriers, der monatelang gegen Juden hetzte, und ein Transparent auf einer Pro-Palästina-Demonstration. Karon: „Die Statistik taugt nur bedingt oder eigentlich gar nicht, um daraus eine Gefahr zu konstruieren.“ Die zweite Geschichte führt nach Hamburg. Die städtische Anstalt Fördern & Wohnen, die vor allem Asylbewerber unterbringt, zahlte einer Co-Geschäftsführerin für knapp fünf Monate im Amt 453.000 Euro, Abfindung und Bonus eingerechnet. So steht es laut GLUT im Jahresabschluss 2025. Außerdem: woher der Name GLUT kommt, welche Recherchen als Nächstes folgen, etwa zum AfD-Verbot, und der neue Podcast „Harms und Karon“.
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