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#319 Wildzählungen als neues Geschäftsmodell für Dienstleister mit Drohnen

Published 3 weeks, 1 day ago
Description
Jäger, Drohnen, Equipment, Hunting, Kitzrettung

Wildmonitoring mit Drohnen entwickelt sich zu einem interessanten neuen Geschäftsfeld für professionelle Drohnendienstleister. Die Nachfrage nach Wildzählungen steigt – und moderne Wärmebilddrohnen ermöglichen mittlerweile großflächige Zählungen, die früher mit anderen Methoden deutlich schwieriger umzusetzen waren. In dieser Folge sprechen wir darüber, was hinter Wildmonitoring steckt, wer solche Dienstleistungen beauftragt, welche Voraussetzungen notwendig sind und welches Umsatzpotenzial für Drohnendienstleister entstehen kann.

Ein zentraler Punkt ist unser Referenzprojekt aus der Eifel: Im März 2026 wurde eine zusammenhängende Fläche von 40.000 Hektar mit insgesamt 10 Piloten in rund zwei Tagen bzw. anderthalb Nächten beflogen. Dabei wurden 3.480 Stück Rotwild gezählt. Das Projekt diente als Proof of Concept und zeigt, dass großflächiges Wildmonitoring mit Wärmebilddrohnen praktisch umgesetzt werden kann. Warum steigt die Nachfrage nach Wildzählungen?

Wildbestände spielen eine wichtige Rolle im Verhältnis zwischen Wald und Wild. Waldbesitzer, Gemeinden, Forst, Forschungsinstitutionen, Jagdpächter und Behörden können ein Interesse daran haben, Wildbestände möglichst genau zu erfassen und Entwicklungen zu dokumentieren.

Mit modernen Wärmebilddrohnen lassen sich dabei große Flächen nachts systematisch untersuchen. Neben Wärmebildaufnahmen spielen GPS-Koordinaten, definierte Fluggebiete und eine strukturierte Datenauswertung eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse können anschließend beispielsweise in einem Auswertungsbericht dokumentiert werden.

In dieser Folge geht es unter anderem um: • Wildzählung mit Wärmebilddrohnen • Wildmonitoring als Geschäftsmodell • Warum die Nachfrage nach Wildzählungen steigt • Wer Wildzählungen beauftragt • Rotwild, Schwarzwild, Muffelwild und weitere Wildarten • Großflächiges Wildmonitoring • Das 40.000-Hektar-Referenzprojekt in der Eifel • 3.480 gezählte Stück Rotwild • Einsatz von 10 Piloten • GPS-Koordinaten und Datenerfassung • Planung großer Wildzählungen • Rechtliche Voraussetzungen • Betriebsgenehmigungen und Specific-Kategorie • Qualifikation und Drohnenführerschein • Auswertung und Dokumentation • Preisgestaltung für Wildzählungen • Chancen für Drohnendienstleister

Was kann man mit Wildzählungen verdienen? Im Video werden als Beispiel 2 bis 5 € pro Hektar als mögliche Dienstleistungspreise genannt. Bei einer Fläche von 1.000 Hektar und einem angenommenen Preis von 5 € pro Hektar wären das beispielsweise 5.000 € Umsatz für einen Auftrag. Bei sehr großen Projekten mit mehreren Piloten können entsprechend höhere fünfstellige Auftragssummen entstehen.

Dabei handelt es sich um Kalkulationsbeispiele aus der Folge und nicht um garantierte Marktpreise oder Umsätze. Entscheidend sind unter anderem Fläche, Aufwand, Anzahl der Piloten, Projektorganisation, rechtliche Anforderungen und Auswertung.

Was braucht man für eine professionelle Wildzählung? Eine geeignete Wärmebilddrohne allein reicht nicht aus. Für größere Projekte müssen unter anderem die rechtlichen Voraussetzungen, Genehmigungen, Flugplanung, Startpunkte, GPS-Synchronisation und Datenerfassung stimmen. Bei entsprechenden Einsätzen können außerdem Betriebsgenehmigungen sowie Genehmigungen weiterer zuständiger Stellen erforderlich sein.

Auch die Durchführung selbst muss professionell geplant werden. Bei mehreren Piloten müssen Fluggebiete und Daten entsprechend koordiniert werden, damit am Ende eine belastbare Datengrundlage entsteht. Warum ist jetzt ein guter Zeitpunkt?

Der optimale Zeitraum für viele Wildzählungen liegt laut Folge im Februar und März. Die Vegetation ist zu dieser Zeit reduziert, das Wild steht teilweise in größeren Rudeln zusammen und die nächtliche Durchführung mit Wärmebildtechnik bietet gute Voraussetzungen für die Erfassung.

Wer sich als Drohnendiens

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