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Back to EpisodesSC209 SoilTalk: Was wächst, verrät den Boden?!
Description
Kann man einen Boden untersuchen, ohne eine Bodenprobe ins Labor zu schicken? Laura erklärt: zum Teil ja, man muss nur schauen welche natürlichen Pflanzen dort wachsen. Als Indikatoren für die Standortverhältnisse dienen in dem Fall die Ellenberg-Zeigerwerte.
Hausmeisterei
Der Soilcast sucht Bodenmikrofon-Paten und -Patinnen!
Um den Bodenmikrofonverleih auch 2027 durchführen zu können, brauchen wir Menschen, die uns bei der Anschaffung der Bodenmikrofon-Sets unterstützen. Bitte meldet euch, wenn ihr Lust habt, den Verleih und auch die Gestaltung der Soundmap ab 2027 möglich zu machen. Das Ganze geht mit einem niedrigen dreistelligen Betrag und ganz viel Freude an Wissenschaftskommunikation!
Wir freuen uns auch über hinweise auf Firmen, Stiftungen, Vereine etc., die für solch eine Patenschaft in Frage kommen!
Mail: bodenmikro@soilcast.de
Vorgespräch
Im Film King’s Land aus dem Jahr 2023 geht es neben Drama, Liebe und Konflikten tatsächlich um Bodenkunde! Dieser Film sei allen empfohlen, die auf drama und Dänemark und bodenkunde stehen!
Thema: Was wächst, verrät den Boden?!
Um die Eigenschaften eines Bodens zu bewerten muss man nicht sofort graben, sondern kann sich erst einmal an der Oberfläche umschauen. Welche natürlichen Pflanzen im Freiland wachsen, liefern Hinweise für die Standortverhältnisse. Diese sogenannten Zeigerpflanzen können für die effektive Bodenbewertung genutzt werden. Die Ansprüche von Pflanzen an ihre Umwelt- und Bodeneigenschaften sind über die empirischen Kenngrößen, der Zeigerwerte nach Ellenberg, seit 1974 definiert. Sie ordnen Pflanzen bestimmte Umweltbedingungen zu, liegen auf einer Skala von 1 bis 9 und basieren auf Beobachtungen in der Natur.
Wie gut diese aber funktionieren und ob sie mit Messungen von Bodeneigenschaften im Labor übereinstimmen, untersuchte die vorgestellte Studie Reliability of Ellenberg indicator values for moisture, nitrogen and soil reaction: a comparison with field measurements.
Tipp von Christoph: Die App Flora Incognita