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Back to Episodes„Jedermanns Fragen“
Description
Fragen stellen und philosophieren
„Der, die, das! Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? – Wer nicht fragt, bleibt dumm!“ Dieses Lied stammt aus der „Sesamstraße“, einer beliebten Kindersendung. Kinder werden mit diesem Reimvers ermutigt, Fragen zu stellen, die sie bewegen. Dann beantworten Erwachsene in anschaulicher Weise ihre Fragen. Auch Erwachsene haben Fragen. Sie nennen vernunftgeleitetes Nachfragen oder kritisches Hinterfragen grundlegender Themen Philosophieren.
Dabei geht es nicht um bloßes Spekulieren, sondern um die methodische Suche nach Erkenntnis und Sinn und Grundlagen ihres Denkens und Handelns.
er hat noch nicht über die Welt oder den Sinn des Lebens sinniert oder durch logisches Denken und gute Argumente versucht, Antworten auf die kleinen und großen, manchmal auch ungelösten Fragen der Menschheit, zu finden? Mit solch einer Herangehensweise sucht auch der Prediger, Rätsel des Lebens zu lösen. Fragen an das Leben haben viele Menschen, gerade dann, wenn sich Abgründe in ihrem Leben auftun und eine Not sie ereilt. Manche Frage bleibt jedoch offen.
Die Leere des Lebens und die Frage nach Gerechtigkeit
Meiner Beobachtung nach leben viele Menschen so, wie es der Prediger beschreibt. Sie suchen ihr Glück in Besitz und Reichtum, in Vergnügen. Ob bewusst oder unbewusst gilt es dabei, eine innere Leere zu füllen. Doch am Ende bleiben die Suchenden meist unbefriedigt zurück, weil die Leere bleibt und das Vakuum neu gefüllt werden will. Resignation, Frustration oder Depression sind unter Umständen die Folge.
Eine Gegebenheit deprimiert den Prediger besonders.
Er findet Ungerechtigkeit und Gesetzlosigkeit gerade dort vor, wo er gerechtes Richten erwartet, nämlich vor Gericht. Gesetzlosigkeit und Korruption sieht er bei den Regierenden, dort, wo Ehrlichkeit praktiziert werden sollte. Diese Tatsache führt ihn zu dem Gedanken, dass es eine Zeit geben muss, in der Gott die Menschen richtet und in der Gott die krummen Wege wieder gerade machen wird. Jener Gedankengang spiegelt das allgemeine Empfinden gerechter Menschen wider. Denn Anständigkeit und Ehrlichkeit verlangen nach einer Zeit, in der die Rechnungen berichtigt werden und dem Recht zum Durchbruch verholfen wird. Hier ist der Wunsch der Vater des Gedankens. Mit diesem Wunsch bringt der Prediger Gott ins Spiel, der das eine oder andere in der Welt richten soll.
Zugleich empfindet er Gott in seiner gegenwärtigen Stimmungslage als Spielverderber, der die Menschen mit Plagen prüft, damit sie erkennen sollen, dass es ihnen nicht anders ergeht als dem Vieh.
Sie müssen eines Tages sterben.
Tod und christliche Auferstehungshoffnung
Danach erwähnt er den größten Feind des Menschen, der die besten Vorsätze, Bemühungen und Vergnügungen zunichtemacht, nämlich den Tod. Die Sicht des Predigers auf die Dinge der Welt ist gleichermaßen die Weltsicht vieler Menschen, die wie der Prediger nicht um die frohe Botschaft von JesusChristus wissen. Jesus Christus, Gottes Sohn, ist derjenige, der dem todbringenden Feind ewiges Leben entgegensetzt und allein die innere Leere eines Menschen wirklich füllen kann. Obwohl alles Irdische vergehen wird und der Tod scheinbar einen Schlusspunkt setzt, hat Gott eine Möglichkeit geschaffen, dass der Tod keinesfalls das Ende ist.
Soll h