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Can Deniz über das Geheimnis der Schweizer Grossgönnerschaft

Can Deniz über das Geheimnis der Schweizer Grossgönnerschaft

Episode 183 Published 2 weeks ago
Description

Can Deniz kennt das Großspenden-Geschäft von innen – als Philanthropie-Berater hat er acht Monate lang mit rund 60 Schweizer NGOs über deren Potenzial im Großgönner-Fundraising gesprochen. Sein Weg dorthin führte über Politologie, den Globalen Süden und ein Praxisjahr in Afghanistan.

Bekanntschaft mit der Schweizer NGO-Landschaft machte er zunächst bei der Schweizerischen Friedensstiftung Swisspeace, später vertiefte er als Major Donor Fundraiser bei Helvetas Swiss Intercooperation und der Stiftung Biovision seine Gespräche mit philanthropisch engagierten Menschen. In der neuen Podcastfolge spricht er mit Andreas Schiemenz und Jörg Schumacher darüber, was Großspenden-Fundraising wirklich bewegt – und woran es oft scheitert.

„Fundraiser brauchen hin und wieder ein Zückerli!“

Kleine Erfolge halten das große Geschäft am Laufen, sagt Deniz – gerade weil Major-Donor-Arbeit oft über Monate ohne sichtbares Ergebnis läuft. Wer nur auf den nächsten großen Abschluss wartet, brennt aus. Zwischenerfolge, und sei es nur ein gutes Gespräch, geben die Energie, die es für die lange Beziehungsarbeit mit Großgönnerinnen und Großgönnern braucht.

Doch was am Ende wirklich entscheidet, ob eine Großspende zustande kommt, ist für Deniz keine Frage der Datenbank oder der Strategie. Es ist die Art, wie man Menschen anspricht. Wer Großgönner wie Zielgruppen behandelt statt wie Gegenüber, verliert sie – die richtige Ansprache ist der Unterschied zwischen Absage und Zusage.

„Das größte Geheimnis ist die Ansprache!“

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