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Back to EpisodesEpisode #149// Hoffnung Als Handwerk // mit Hans Rusinek
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Hoffnung ist im Arbeitsleben oft das Wort, das niemand sagt und genau das macht es so brisant. Wir reden ständig über Engagement, Resilienz, Purpose und Change, aber viel zu selten über die Voraussetzung, die all das überhaupt erst möglich macht: das Gefühl, dass mein Zutun einen Unterschied macht. Zusammen mit Hans Rusinek, „Pacademic“ zwischen Forschung und Praxis und Autor von „Reclaim Work“, entstauben wir Hoffnung und holen sie raus aus der Ecke von Religion und Durchhalteparolen.
Wir sortieren sauber, was Hoffnung von Optimismus und Pessimismus unterscheidet: Beide tun so, als wäre die Zukunft schon entschieden und machen uns damit passiv. Hoffnung bleibt in der Ungewissheit und wird praktisch. Daraus wird ein Handwerk: Mindset, Skillset und Toolset plus echte Ressourcen wie Zeit, Fokus und Freiraum. Wir sprechen über Sinnkrise, Entfremdung und typische Hoffnungskiller in Organisationen, von Macht über Leistungskultur bis zu Karrierepfaden, die nur noch Richtung Feierabend zeigen.
Dann wird es konkret: Resonanzräume, Recent-Hire-Panels, Experimente statt Change-Folklore und die „Beta-Zone“, in der es eigentlich besser wäre, wenn es schlechter wäre, damit Bewegung entsteht. Zum Schluss nehmen wir den KI-Diskurs auseinander: KI als Werkzeug statt Heilsversprechen, die Idiotenfalle, Lernprozesse in Unternehmen und die Idee, KI als Mediator zu nutzen, um Konflikte besprechbar zu machen und besser zu streiten.