Episode Details
Back to EpisodesGlauben bezwingt die Angst
Description
1. Habakuks Ausgangslage und sein Bekenntnis
Gibt es Freude, die ewig ist? Die nicht zerbricht und auch keine Kratzer bekommt?
Gibt es Freude, die immer tiefer geht und wo wir kein Ende erleben?
Am Ende unseres heutigen Bibelabschnitts sagt der Prophet Habakuk: „Ich aber will mich freuen in dem HERRN und frohlocken über den Gott meines Heils!“
Wie kommt Habakuk zu diesem Bekenntnis? Sind seine persönlichen Lebensumstände und die Situation seines Volkes so toll? Nein, ganz und gar nicht! Habakuk tritt als Prophet Gottes um das Jahr 612 v. Chr. in Jerusalem auf. Das Königreich Juda befindet sich in einer gewaltigen Krisenzeit. Die göttlichen Ordnungen werden missachtet und politische Unruhen sind an der Tagesordnung. Korruption, Götzendienst und Gewalt prägen die Gesellschaft. Außerdem bedroht das aufstrebende babylonische Reich die Stadt und das jüdische Volk. Zu alldem scheint Gott zu schweigen. In dieser trostlos scheinenden Situation betet Habakuk! Er steht vor Gott und bittet ihn um Rettung in diesem gewaltigen Psalmgebet. Er erinnert Gott an seine großen Taten mit seinem Volk und bittet ihn um sein Eingreifen in der Gegenwart.
2. Habakuks Gebet und Gottes Macht
Dieses Gebet kann uns auch heute ermutigen, in Zeiten der Not auf Gottes Treue und Kraft zu vertrauen. Wir werden daran erinnert, dass Gott auch in den dunkelsten Momenten da ist und wir uns auf seine Führung verlassen können. Habakuk drückt in seinem Gebet den tiefen Glauben an Gottes Souveränität aus. Er vertraut darauf, dass Gott richtig handelt. Das möchte ich auch tun!
Der Prophet Habakuk verkündet seinen Landsleuten, wie sie ihr Leben in der Verantwortung vor Gott und den Menschen führen sollen. Aber die Leute wollen das nicht hören. Sie verachten Gott und scheren sich nicht um seine Gebote. Habakuk betet im Bewusstsein, dass das Volk Gottes gutes Eingreifen nicht verdient, aber er bittet Gott um Barmherzigkeit. Leidenschaftlich bittet der Prophet um Gottes Eingreifen. Er betet um Barmherzigkeit inmitten von Bedrängnis und Not. Habakuk sieht den Schöpfer des Himmels und der Erde in seiner gewaltigen majestätischen Pracht. Man kann sich vorstellen, wie der ganze Kosmos von seiner Pracht erfüllt ist, eine unermessliche Herrlichkeit Got