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"Es geht um die Frage unserer Grundüberzeugung" – Gespräch mit Monsignore Wolfgang Huber

Published 3 days, 9 hours ago
Description
Heute feiert die Kirche das Fest Mariä Namen. Monsignore Wolfgang Hubers Lieblingsfigur in der Bibel ist Maria, die Mutter Gottes. Ihn fasziniert, wie sie als einfache Frau in einer schwierigen Zeit offen für Gott ist. In unserer schnelllebigen Zeit könnten wir von Maria lernen, innezuhalten und in Ruhe zu überlegen, wie wir angemessen auf bestimmte Situationen reagieren. Jesus spricht im Evangelium zu seinen Jüngern und sagt: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte bringt. Hierbei gehe es laut Monsignore Huber nicht darum, dass wir im Vorhinein festlegen, ob jemand gut oder schlecht ist. "Es geht um die Frage unserer Grundüberzeugung, die sich in der Realität bewähren muss", sagt er. Neugierig geworden? Jetzt reinhören in "Blick in die Bibel"!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte bringt. Denn jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor und der böse Mensch bringt aus dem bösen das Böse hervor. Denn wovon das Herz überfließt, davon spricht sein Mund. Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr! und tut nicht, was ich sage? Ich will euch zeigen, wem ein Mensch gleicht, der zu mir kommt und meine Worte hört und danach handelt. Er gleicht einem Mann, der ein Haus baute und dabei die Erde tief aushob und das Fundament auf einen Felsen stellte. Als ein Hochwasser kam und die Flutwelle gegen jenes Haus prallte, konnte sie es nicht erschüttern, weil es gut gebaut war. Wer aber hört und nicht danach handelt, gleicht einem Mann, der ein Haus ohne Fundament auf die Erde baute. Die Flutwelle prallte dagegen und sofort stürzte es ein; und der Einsturz jenes Hauses war gewaltig. (Lk 6,43-49)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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