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#21 - Wem gehört der Kunde? China verkauft KI mit der Handyrechnung, Seoul verschenkt sie — und Sebastian Kurz baut eine Abwehr-KI

#21 - Wem gehört der Kunde? China verkauft KI mit der Handyrechnung, Seoul verschenkt sie — und Sebastian Kurz baut eine Abwehr-KI

Episode 21 Published 1 month ago
Description

In Peking gibt es die KI jetzt zu den Teigtaschen — mit der Rechnung kommt ein Gutschein über zehn Yuan Rechenleistung. In Seoul hat der Staat entschieden, dass KI eine öffentliche Leistung ist, und verschenkt sie an alle zweiundfünfzig Millionen Bürger. Und in Wien baut ein Ex-Bundeskanzler eine Abwehr-KI mit Ex-Mossad-Leuten.


Montag. Vier Geschichten über die Frage: Wem gehört eigentlich der Kunde — und was passiert, wenn Intelligenz kein Abo mehr ist, sondern eine Ware?


In dieser Folge:

🥟 China legt die KI auf die Handyrechnung (02:08) — der Token ist hinter dem Pauschal-Abo hervorgekommen und zum Handelsprodukt geworden. Gutscheine mit der Restaurantrechnung, KI-Tokens als Kreditkarten-Bonus von Moonshot und der Agricultural Bank of China, ein Handytarif für neun Yuan neunzig, ein Token-Regal bei Tmall — und in einem Bezirk von Guangzhou dienen Tokens als Kreditsicherheit. Täglicher Verbrauch in China: fünfhundert Billionen Tokens, nach rund hundert Milliarden vor zwei Jahren. Geh mal zur Raiffeisenbank und frag nach einem Token-Tarif.

🛡️ Sebastian Kurz, Dream und die Mossad-Frage (09:48) — Österreichs Ex-Bundeskanzler hat eine Cybersecurity-Firma mitgegründet, bewertet mit rund drei Milliarden Dollar, gebaut zu großen Teilen von Leuten aus dem israelischen Nachrichtendienst. Das Modell läuft auf deiner eigenen Infrastruktur, geht nie ins Internet und sucht Schwachstellen in deinen Systemen. Gerade wurde ein Weltrekord auf einem Berkeley-Benchmark gemeldet — mit Kleingedrucktem. Malcolms Lieblingsgeschichte des Tages, und er sagt klar dazu, was davon Spekulation ist.

📉 Kündigungen: KI bleibt Grund Nummer eins (15:23) — Challenger, Gray & Christmas hat am Freitag den August-Bericht vorgelegt: US-Arbeitgeber kündigten rund zweiundfünfzigtausend Stellen an — der niedrigste Augustwert seit Langem, und KI bleibt trotzdem der meistgenannte Grund. Bei uns ist das noch nicht angekommen. Aber was in den USA und China passiert, schwappt erfahrungsgemäß innerhalb von drei bis zwölf Monaten herüber.

🇰🇷 Seoul verschenkt die KI (18:25) — wenn die Bürger Strom bekommen, Wasser bekommen und ins Spital können, dann sollen sie auch KI bekommen: kostenlos, unbegrenzt, für alle zweiundfünfzig Millionen — unter der Bedingung, dass achtzig Prozent auf koreanischen Modellen laufen. Diese Achtzig-Prozent-Regel macht aus einem Geschenk Industriepolitik. Und der nächste Schritt sind Agenten, die dir den Meldezettel, das Steuerformular oder die Gesundheitsakte holen. Kein Staat in Europa hat das auf diesem Niveau auf dem Radar.


Der Faden: China hat Intelligenz zur Ware gemacht, Korea zum öffentlichen Gut, Kalifornien schreibt die Regeln — und eine Privatfirma in Wien macht Arbeit, die früher Staaten gemacht haben. Privatfirmen operieren heute besser als ganze Staaten.


📱 Schreib Malcolm auf WhatsApp/Telegram/Signal: +43 676 6144 904 — sag ihm, was er als Nächstes behandeln soll.

🌐 werchota.ai


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