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Sport bei depressiver Stimmung - Wie gut hilft er wirklich?
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Außerdem: Wieder bei den Eltern wohnen - Kann das funktionieren? (12:04) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de.
Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
Hier geht’s zu unserer Quarks-Daily Umfrage:https://forms.cloud.microsoft/e/0tBX7aURGx
SPORT BEI DEPRESSIVER STIMMUNG - WIE GUT HILFT ER WIRKLICH?
Sport hat positive Effekte auf unsere Psyche, die über die Bewegung hinausgehen: Kontakt zu anderen Menschen und Selbstwirksamkeit. Darum wird er auch in der Therapie von psychischen Erkrankungen bewusst eingesetzt.
Autorin: Julia Trahms
Experte: Prof. Dr. Jens Kleinert, Psychologisches Institut der Sporthochschule Köln
https://fis.dshs-koeln.de/de/persons/jens-kleinert/
Verschiedene Bewegungsformen können depressive Symptome reduzieren. Besonders gut schnitten unter anderem Walking/Jogging, Yoga und Krafttraining ab: https://www.bmj.com/content/384/bmj-2023-075847
Die aktuellste Cochrane-Übersicht kommt zu dem Schluss, dass Bewegung depressive Symptome gegenüber keiner Behandlung wahrscheinlich moderat reduziert. Gleichzeitig betonen die Autor:innen, dass die Langzeitwirkung noch nicht ausreichend geklärt ist und Bewegung nicht einfach mit Psychotherapie oder Medikamenten gleichgesetzt werden sollte: https://www.cochrane.org/de/evidence/CD004366_exercise-effective-treating-depression
Über welche Faktoren könnte Bewegung die psychische Gesundheit beeinflussen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39609855/
WIEDER BEI DEN ELTERN WOHNEN – KANN DAS FUNKTIONIEREN?
Immer mehr Erwachsene wohnen mit ihren Familien wieder bei ihren Eltern. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das eine Bereicherung für alle sein. Autorin: Christiane Tovar
Männer und Frauen berichten im Schnitt von mehr Reibereien mit der Schwiegermutter als mit der eigenen Mutter:
https://link.springer.com/article/10.1007/s40806-021-00312-x
Hier geht’s zur Studie, die untersucht hat, warum Mehrgenerationenwohnen für viele Familien gut funktioniert und welche Rolle klare Grenzen und Freiräume dabei spielen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0277953618300169?via%3Dihub
Ob das Zusammenleben dem Wohlbefinden guttut oder eher belastet, ist sehr individuell und vor allem daran, wie man es umsetzt:
https://link.springer.com/article/10.1007/s10433-021-00674-y nih