Episode Details
Back to EpisodesGott hört unsere Gebete
Description
Die Superkraft des Gebets
Ich kenne die eben gehörte Bibelstelle schon recht lange und habe sie auch schon oft gelesen. Und ich denke: Wow, welch Riesenpotenzial darin steckt! Dort steht unter anderem: „Wenn wir bitten nach seinem Willen, so hört er uns.“ Und auch: „Und wenn wir wissen, dass er uns hört, worum wir auch bitten – so wissen wir, dass wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben.“ Ich liebe es, solch verheißungsvolle Bibelstellen zu lesen. Sie auch? Ich müsste jetzt nicht unbedingt den Text danach lesen. Einfach nur diese eine Stelle aus dem Kontext nehmen und mich daran freuen, dass sie mir so unglaubliches verspricht. Das ist wie so eine Superkraft-Stelle – wie aus einem Superman-Film. Wünschen Sie sich manchmal nicht auch solche Superkräfte? Superkräfte, wie sie in so manchen Fantasyfilmen auf einmal ganz normale Menschen bekommen oder diese plötzlich an sich entdecken? Ich gebe zu: Manchmal würde ich mir sehr gerne Superkräfte wünschen. Zumindest eine besondere Kraft haben, mit der ich z. B. in der Zeit nach Belieben vor und zurückgehen könnte. Oder eine, mit der ich fliegen könnte – natürlich in Überschallgeschwindigkeit, um dadurch in Nullkommanix an einem anderen Ort zu sein. Oder … okay, an dieser Stelle dürfen Sie Ihre eigene Wunsch-Superkraft einsetzen. Es wäre interessant, alle Superkräfte aufzuschreiben, die Ihnen jetzt durch den Kopf gehen. Doch lassen Sie uns wieder im Hier und Jetzt landen und uns weiter der Superkraft in dieser Bibelstelle widmen. Ja, ich glaube wirklich daran, dass wir Gott um so vieles bitten können und er unsere Gebete erhört. Das Gebet ist DIE Superkraft überhaupt! Gott hört unsere Gebete, die seinem Willen entsprechen. Gebete, die seinen Charakter und seine Werte auf dieser Welt sichtbar machen. Gebete, in denen es darum geht, dass wir sein Reich mitbauen. Ja, auch um Gebete, die ganz alltägliche Anliegen im Blick haben. Die sind für Gott kein Hindernis und im Bereich seiner unbegrenzten Möglichkeiten.
Gott sorgt auch für das Kleine
Wir können voller Mut und Zuversicht um unsere Bedürfnisse im Hier und Jetzt bitten. Okay, man könnte nun fragen: Wo bitte steht sowas, dass wir darum bitten dürfen? Geht es nicht darum, um große und heilige Dinge zu bitten? Eine solche Unterhaltung führte ich mal mit einem guten Freund. Er war der Meinung, dass er Gott nicht mit seinen kleinen alltäglichen Sorgen belästigen dürfe. Dafür sei Gott doch viel zu groß und hätte genügend andere wichtige Dinge zu tun. Ich habe versucht, ihm meine Sicht zu vermitteln, nämlich die, dass Gott sich sehr wohl auch um die kleinen Dinge unseres Lebens kümmern möchte. Ein kleiner Exkurs in das biblische Buch „Prediger“ zeigt das sehr gut. So sagt der Prediger an einer Stelle: „So kam ich zu dem Schluss, dass es für den Menschen nichts Besseres gibt, als fröhlich zu sein und das Leben zu genießen. Wenn er zu essen und zu trinken hat und sich über die Früchte seiner Arbeit freuen kann, ist das Gottes Geschenk.“ Auch im Brief des Evangelisten Paulus an seinen Mitarbeiter Timotheus lesen wir im Neuen Testament: „Setzt eure Hoffnung auf Gott, den lebendigen Gott. Er gibt uns alles reichlich, damit wir es genießen können.“ Oder auch im Brief an die Philipper lesen wir: „Freut euch im Herrn allezeit! Und noch einmal sage ich: Freut euch!“
Schutzschild und Sünde zum Tod
Ich bin davon überzeugt, dass Gott sich dennoch auch mutigere und größere Gebete von uns wünscht, denn mit unserem Vertrauen in seine übernatürlichen Möglichkeiten ehren wir ihn. In Vers 18 hören wir von einer w