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#15 - KI ist jetzt aus Beton — und auf Pump gebaut
Description
Wer hält den Schalter, wer zahlt die Rechnung — und warum kostet dein Prompt auf Deutsch mehr als auf Englisch?
Fünf Geschichten: Zölle auf Chips, die Software-Könige kaufen Hardware, Chinas Roboter-Superstar stürzt ab, warum KI in manchen Sprachen deutlich teurer ist — und was BCGs neue "KI-Dividende"-Studie über Jobs sagt.
In dieser Folge:
🏛️ Washington überlegt, die Maschinen zu besteuern (02:10) — Neue Zölle auf Chips könnten fertige Geräte treffen: Server, Laptops, Konsolen. Ein Vorschlag, kein Gesetz — aber er würde jeden nächsten Laptop-Kauf treffen. Tom's Hardware
🔩 Die Software-Könige haben sich einen Helm gekauft (07:16) — a16z, die "Software frisst die Welt"-Firma, legt ihren ersten reinen Hardware-Fonds auf: 1,1 Mrd. Dollar. Inklusive Malcolms eigener Geschichte mit CoatingAI und warum Investoren vor Hardware zurückschrecken. TechCrunch
🤖 Der Roboter-Superstar fällt von der Bühne (12:31) — Unitree schlägt Usain Bolt, geht 8000-fach überzeichnet an die Börse, schießt 460% hoch — und fällt dann 45%. Plus: das Gespräch mit einer deutschen Fertigungsfirma über Unitrees Server in China. Reuters
🌍 Warum dein KI-Prompt auf Deutsch mehr kostet (18:13) — Ein Gründer hat die UN-Menschenrechtserklärung durch 22 Sprachen gejagt: Englisch = Basis, Deutsch kostet 27% mehr Tokens, Niederländisch 38% mehr, Vietnamesisch das 3,4-Fache. Wer nicht auf Englisch promptet, zahlt drauf.
📊 BCGs "KI-Dividende": gut für Kunden und Aktionäre, schlecht für Angestellte (24:21) — Neue BCG-Analyse über 13 Branchen: fast überall grün für Konsumenten und Aktionäre, aber in 9 von 13 Branchen sinkt der Mitarbeiteranteil. Kein einziger grüner Pfeil für die Belegschaft.
KI ist kein Softwareproblem mehr — es ist ein soziopolitisches. Hardware, Sprache, Jobs: alles hängt zusammen.
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