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Warum Island “Nein” zur EU sagt

Warum Island “Nein” zur EU sagt

Episode 2336 Published 1 month ago
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An diesem Samstag konnten die Menschen in Island im Rahmen eines Referendums darüber abstimmen, ob ihr Land erneut Beitrittsverhandlungen mit der EU aufnehmen soll. 2015 wurden bereits laufende Gespräche von der damals EU-kritischen konservativen Regierung in Reykjavík abgebrochen.

Hätten die Isländer und Isländerinnen jetzt für Verhandlungen gestimmt, hätte es über die daraus resultierenden Ergebnisse ein weiteres Referendum geben sollen, in dem dann über eine Mitgliedschaft abgestimmt worden wäre. Aber so weit wird es nicht kommen: Die Gegner der Verhandlungen haben das Referendum an diesem Wochenende für sich entschieden, mit fast 53 Prozent.

Was sind die Argumente gegen die EU in Island? Und wie könnte sich das Nein der Isländer auf Brüssel und auf andere europäische Länder auswirken? Das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Michael Neudecker, SZ-Korrespondent für Skandinavien.

Weitere Nachrichten:

Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, die sich gegen Bodyshaming gewehrt hat.

Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter

Redaktion: Markus Schulte-von Drach

Produktion: Laura Sagebiel

Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The Rest is Politics (Youtube).

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