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Eindrücke aus Nepal nach der Flutkatastrophe
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Die Flutwelle, die am Mittwoch im Norden von Nepal zu Verwüstung geführt hat, wurde – nach allem, was man aktuell weiß – durch eine abgebrochene Gletscherzunge ausgelöst. Seitdem werden fast 1000 Menschen vermisst, viele davon Touristen – darunter auch mindestens acht Deutsche. Mindestens 472 Menschen sind durch die Naturkatastrophe gestorben. Es ist davon auszugehen, dass diese Zahl noch weiter steigen wird.
SZ-Korrespondent Thomas Hahn ist gerade in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Er berichtet, dass sich die Menschen dort an Krankenhäusern versammeln würden, in der Hoffnung, etwas über ihre vermissten Angehörigen und Freunde zu erfahren. Nepal sei nach der Naturkatastrophe tief verunsichert, wie es in Zukunft weitergehen könnte: Die Flutwelle könnte dadurch ausgelöst worden sein, dass eine Gletscherzunge abgebrochen sei und dass es Erdrutsche gegeben habe. Für Nepal stellten sich existenzielle Fragen: Wie kann man weiterleben „in einem Berggebiet, das nicht mehr so stabil ist, wie es das eigentlich sein sollte”?
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Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Pauline Claßen
Produktion: Julius Zimmer
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