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Klopp fehlt beim DFB, was ihn groß macht (mit Guido Schäfer)

Klopp fehlt beim DFB, was ihn groß macht (mit Guido Schäfer)

Published 2 days, 4 hours ago
Description
Am 24. September beginnt die Amtszeit von Bundestrainer Jürgen Klopp beim DFB mit dem Nations-League-Spiel in der Johan Cruyff Arena in Amsterdam gegen die Niederlande. Guido Schäfer, Chefreporter der Leipziger Volkszeitung, sagt: Die tägliche Arbeit im Verein, Klopps größte Stärke, ist ihm dort nicht vergönnt.



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▶️ Warum das wichtig ist: Guido Schäfer, Chefreporter der Leipziger Volkszeitung, hat mit Jürgen Klopp bei Mainz 05 zusammengespielt und beschreibt im Fever Pit'ch Podcast, was Klopp in einem Klub auslöst: Er sammelt alle im Haus ein, den Staff genauso wie die Fußballer, den Platzwart, den Busfahrer und die Dame, die fürs Essen sorgt. Genau dieser tägliche Zugriff fehlt dem Bundestrainer beim DFB, wo nach wenigen Tagen im Lehrgang die Spieler wieder in ihre Vereine zurückkehren. Als Beleg dient Schäfer die Zeit von Jürgen Klopp als Head of Global Soccer bei Red Bull, eine Rolle, die der Konzern ausdrücklich vom Tagesgeschäft der Klubs trennte. Was in Leipzig ankam, kann Schäfer bis heute nicht benennen; Klopp habe etwas dagelassen, aber nicht so viel, dass es ohne ihn nicht weitergehen würde. Klopps Wunsch, die alte Konzern-DNA mit Viererkette und frühem Anlaufen wieder festzuschreiben, kam beim damaligen Leipziger Trainer Ole Werner nicht an. Bei der Nationalmannschaft bleibt Klopp die Auswahl: 57 Feldspieler hat er nach eigener Auskunft im Blick, ausgesiebt wird nach Schäfers Erwartung nach Tempo und Typ. Für Leroy Sané, 30 Jahre alt und seit einem Jahr bei Galatasaray Istanbul, sieht Schäfer deshalb keine Daseinsberechtigung mehr in der Nationalmannschaft. Der große Taktik-Freak sei Klopp ohnehin nie gewesen, wohl aber ein Trainer, der Stimmung erzeugt – und mit diesem neuen Geist und der vorhandenen Qualität traut Schäfer dem DFB-Team bei einem großen Turnier wieder ein Viertel- oder Halbfinale zu.



⚽️ TAKEAWAYS
- Guido Schäfer beschreibt Jürgen Klopps Stärke darin, im Klub alle Mitarbeiter einzubinden, vom Staff über den Platzwart und Busfahrer bis zur Küche. - Nach Schäfers Einschätzung liegt Klopps größte Stärke in der täglichen Arbeit im Verein, die ihm bei der Nationalmannschaft nicht möglich ist. - Klopps Amtszeit als Bundestrainer beginnt am 24. September mit dem Nations-League-Spiel bei den Niederlanden in der Johan Cruyff Arena in Amsterdam. - Als Head of Global Soccer bei Red Bull war Klopp in einer Rolle, die der Konzern ausdrücklich vom Tagesgeschäft der Klubs trennte, und Schäfer kann dessen Ertrag für RB Leipzig nicht benennen. - Klopps Vorgabe, die alte Konzern-DNA mit Viererkette und frühem Anlaufen festzuschreiben, stieß beim damaligen Leipziger Trainer Ole Werner auf Ablehnung. - Klopp hat nach eigener Auskunft 57 Feldspieler im Blick, wobei Schäfer eine Auswahl nach Tempo und Typ statt nach Technik erwartet. - Für Leroy Sané, 30 Jahre alt und seit einem Jahr bei Galatasaray Istanbul, sieht Schäfer keine Daseinsberechtigung mehr in der Nationalmannschaft.



KAPITEL
00:00 Der Gast: Guido Schäfer, Chefreporter der Leipziger Volkszeitung 00:40 Die kühne These von damals: RB Leipzig als deutscher Meister 01:30 Klopp weg von Red Bull – was bleibt davon in Leipzig? 02:49 Der Mitspieler aus Mainz: Klopp als Fußballer 04:33 Klopps größte Stärke – und warum sie beim DFB nicht greift 06:47 Wen Klopp aussortiert: Sané, Tah, Kimmich 08:20 Die 57er-Liste und der Fall Said El Mala 10:27 Die Machtfrage: Kosicke, Hoeneß, Matthäus 13:43 Völler,
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