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Back to EpisodesDie Welt ist nicht genug
Description
Gemeinschaft mit Gott und Wachstum im Glauben
„Die Welt ist nicht genug“ – dieser Satz ist mehr als nur der Titel eines James-Bond-Films. Es ist eine Wahrheit, die die Menschheit schon immer begleitet hat. In der Bibel lesen wir: „Himmel und Erde werden vergehen“ und „was sichtbar ist, das ist zeitlich“. Die Endlichkeit des Lebens ist jedem Menschen bewusst. Dem Apostel Johannes ist es ein Anliegen, dass die Nachfolger Jesu ihr Leben in Gemeinschaft mit dem lebendigen und ewigen Gott und ihre Berufung nicht aus den Augen verlieren.
Johannes liebt die Gemeinde, und in unserem heutigen Bibeltext spricht er in einer Art Gedichtform zu ihr. Er spricht zu den Kindern, Vätern und jungen Männern. Dabei geht es in erster Linie nicht um das biologische Alter, sondern er beschreibt die Entwicklung eines Glaubenswegs, auf dem jeder Christ sich befindet.
Glaube ist nicht nur eine erkannte Wahrheit, die ich vertrete. Es ist ein Prozess, in dem die erkannte Wahrheit aus dem Glauben heraus gelebt wird – ein Prozess, in dem ich wachsen darf. Es ist dieses Wachstum, das den Glauben festigt, erfahrbar und sichtbar macht.
Johannes ermutigt die Christen damals wie auch uns heute, nicht aus den Augen zu verlieren, was uns Gottes Liebe alles geschenkt hat. Er erinnert daran, dass die Sünden vergeben sind. Dass der gnädige Gott durch Jesus einen Weg gebahnt hat, auf dem Wahrheit und Leben jedem geschenkt werden, der Gottes Geschenk der Erlösung annimmt. Wir müssen uns Gottes Liebe nicht verdienen. Wir leben aus dem, was Christus für uns getan hat. Wir sind Gottes Kinder.
Die Worte, die Johannes an die „Väter“ richtet, sind eine Ermutigung, indem er daran erinnert, was Nachfolger Jesu an Verständnis und Erkenntnis schon gewonnen haben. Je länger und intensiver wir mit Gott leben, desto mehr wächst unsere Erkenntnis über Gott: sein Wesen, seine Liebe, seine Macht, seine Geduld und Langmut, seine Freundlichkeit und Güte. Je mehr ich Gott vertraue und ihm nachfolge, desto mehr bestätigt sich der Glaube an den lebendigen Gott. Ganz im Sinne des Liedtextes von Hella Heizmann: „Da kann man nur staunen über Gott“.
Die ersten Glaubenserfahrungen auf dem Weg mit Gott basieren auf der Erkenntnis der Macht Gottes, Sünde zu vergeben und mein Leben zu verändern. Eine Erfahrung der jungen Männer, die erleben, wie lebendig, belebend und alltagsverändernd der Glaube an Gott ist.
Johannes erinnert Kinder, Väter und junge Männer daran, wer sie sind, wem sie gehören und was für sie getan wurde.
Das ist wichtig