Episode Details
Back to EpisodesWie oft feierst du dich, wenn du etwas gut gemeistert hast?
Description
Diese Woche hatte ich das Vergnügen, in einer MRT-Röhre zu landen — mit Heavy Metal als Begleitmusik. Nicht ganz mein Nervensystem-freundlichstes Erlebnis. Und doch war es eines der lehrreichsten dieser Zeit.
Denn danach kam eine falsche Diagnose. Und ich war — überraschend — komplett ruhig. Kein Panik, kein Katastrophendenken. Einfach Vertrauen. Das hätte mir noch vor einigen Jahren niemand geglaubt, denn ich war einmal Mega-Hypochonderin.
Was hat sich verändert? Urvertrauen. Und die Fähigkeit, sich selbst zu feiern, wenn man etwas gut gemeistert hat.
Genau das ist das Thema dieser Episode: Wie oft nimmst du dir bewusst einen Moment, nachdem du etwas Schwieriges durchgestanden hast — und sagst dir: Hey, ich bin stolz auf mich. Ich habe das gut gemacht.
Wir verbringen Wochen mit Sorgen vor einer Herausforderung — aber kaum eine halbe Stunde damit, uns danach anzuerkennen. Und genau da verliert unser Nervensystem die Chance zu lernen: Ich trage alle Ressourcen, die ich brauche.
Dazu spreche ich über gesellschaftliche Schuldsuche, über Mitgefühl als kollektive Kraft — und darüber, was echte Freiheit bedeutet: Dinge nicht mehr tun, weil man glaubt zu müssen — sondern weil man will, möchte und kann.
Was dich erwartet:
- Warum wir uns nach gemeisterten Herausforderungen viel zu selten feiern – und was das kostet
- Wie Urvertrauen wächst: nicht durch Theorie, sondern durch gelebte Erfahrung
- Was unser Nervensystem braucht, um Ressourcen wirklich abzuspeichern
- Warum wir als Gesellschaft so schnell nach Schuldigen suchen – statt zu fühlen
- Was echte Freiheit bedeutet: wollen statt müssen
Erwähnt in dieser Episode: ▶️ Mein neues YouTube Video: Hier ansehen ▶️ Hier geht's auf die Vorfreudenliste zur Herzlicht-Community: Mehr erfahren