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Dürre in der Landwirtschaft: „Längerfristige Hilfe nur mit Anpassung“
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Verkümmerte Kolben beim Mais, fehlendes Futter fürs Vieh und Zuckerrüben so groß wie Karotten: Die „historische Dürrekatastrophe“ des heurigen Jahres, wie die Hagelversicherung einordnet, verursachte bisher rund eine Milliarde Euro Schaden für Österreichs Landwirtschaft.
Politisch verhandelt die Bundesregierung darüber, wie entsprechende Dürrehilfen für betroffene Betriebe ausschauen können – und vor allem woher das Geld dafür kommen soll, Banken springen bereits mit zinsfreien Schadenskrediten ein.
„Eine längerfristige Hilfe funktioniert nur mit Unterstützung der Anpassung“, meint dazu Franz Sinabell, Experte für Agrarökonomie am Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo. Er erklärt in dieser Folge, wie Betrieben ökonomisch sinnvoll geholfen werden kann, welche Auswirkungen die Schäden in der Landwirtschaft auf Lebensmittelpreise haben könnten und wie sich die Landwirtschaft in Zukunft verändern muss.
Gast:Franz Sinabell, Wifo Moderation: Christine Mayrhofer Schnitt: Audiofunnel/ Dominik Lanterdinger Mehr zum Thema: >>> „Historische Dürrekatastrophe“: Eine Milliarde Euro Schaden für Österreichs Landwirtschaft >>> Banken bieten Bauern zinsfreie Schadenskredite als Dürrehilfe an >>> Mehr Rinderschlachtungen durch Dürre: Preis könnte 2027 steigen >>> „Zuckerrüben so groß wie Karotten“: Die Bauern kämpfen gegen die Dürre
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