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Adultes ADHS/ADS: Diagnostik und Therapie - mit Dr. med. Sabine Uez
Description
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ADHS im Erwachsenenalter – Zwischen Fehldiagnose, Vorurteilen und wirksamer Therapie
ADHS ist längst keine reine Kinder- und Jugenddiagnose. Dennoch erhalten viele Betroffene ihre Diagnose erst im Erwachsenenalter – oft nach einem langen Leidensweg. Doch woran lässt sich ADHS bei Erwachsenen erkennen? Welche Differenzialdiagnosen müssen bedacht werden? Und welche Behandlungsmöglichkeiten stehen heute zur Verfügung?
In dieser Folge sprechen wir mit der Neurologin Dr. Sabine Uez aus München über die Diagnostik und Therapie des ADHS im Erwachsenenalter. Wir beleuchten die typischen Symptome, häufige Komorbiditäten und den diagnostischen Prozess. Außerdem geht es um die Rolle medikamentöser Therapien, den Stellenwert von Psychoedukation und Psychotherapie sowie um die Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit ADHS. Eine praxisnahe Folge, die mit Vorurteilen aufräumt und aktuelle Handlungsempfehlungen für den klinischen Alltag vermittelt.
Themen dieser Folge
- ADHS im Erwachsenenalter – klinische Präsentation und Diagnostik
- Differenzialdiagnosen: Depression, Angststörungen, Schlafstörungen und Autismus-Spektrum-Störungen
- Häufige Komorbiditäten wie Suchterkrankungen und affektive Störungen
- Die Bedeutung einer strukturierten Diagnostik und interdisziplinären Zusammenarbeit
- Psychoedukation, Psychotherapie und Sport als wichtige Therapiebausteine
- Medikamentöse Therapie: Methylphenidat oder Lisdexamfetamin?
- Aufklärung über Nebenwirkungen und realistische Therapieziele
- Herausforderungen in der Versorgung und lange Wartezeiten auf Diagnostik
- Warum ADHS auch in der Neurologie eine wichtige Rolle spielt
Take-Home Messages
- ADHS wird bei vielen Betroffenen erst im Erwachsenenalter erkannt und diagnostiziert.
- Eine sorgfältige Differenzialdiagnostik ist essenziell, da zahlreiche psychiatrische und neurologische Erkrankungen ähnliche Symptome verursachen können.
- Die Behandlung besteht aus mehreren Bausteinen: Psychoedukation, Lebensstilmaßnahmen, Psychotherapie und – bei entsprechender Indikation – medikamentöser Therapie.
- Medikamente können die Symptome deutlich verbessern, ersetzen jedoch nicht den aktiven Umgang mit der Erkrankung.
- Eine frühzeitige Diagnose kann Betroffene erheblich entlasten und ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern.
- Der steigende Versorgungsbedarf macht deutlich, dass mehr diagnostische und therapeutische Angebote für Erwachsene mit ADHS benötigt werden.
Hörenswert für
- Neurolog:innen
- Psychiater:innen
- Hausärzt:innen
- Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen
- Ärzt:innen in Weiterbildung
- Medizinstudierende
- Alle Healthcare Professionals, die Erwachsene mit ADHS betreuen oder diagnostizieren
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