Episode Details
Back to Episodes
Der Zauberer Jackl - Salzburgs dunkelste Hexenprozesse
Description
Achtung, Triggerwarnung: Diese Folge enthält Schilderungen und Einordnungen zu historischer Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, Folter, erzwungenen Geständnissen, Hinrichtungen, Haftbedingungen und Hinweisen auf sexualisierte Gewalt in historischen Gefängnis- und Verhörsituationen. Bitte hört diese Folge nur, wenn ihr euch mit diesen Themen gerade sicher fühlt.
In dieser Folge geht es um:
– die Salzburger Zauberer-Jackl-Prozesse von 1675 bis 1690 – den Opferstockdiebstahl von Golling – Barbara Koller, genannt Schinderbärbel – Jakob Koller, den sogenannten Schinderjackl oder Zauberer-Jackl – Dionys Feldner und die Eskalation der Verfahren ab 1677 – Hofrat Sebastian Zillner und die zentrale Verhörfrage: „Hast du den Zauberer-Jackl gekannt?“ – den Hexenturm von Salzburg – die Richtstätte von Gneis – Folter, erzwungene Geständnisse und die Logik frühneuzeitlicher Strafverfahren – Kinder- und Bettlerhexenprozesse im späten 17. Jahrhundert – die Rolle von Armut, sozialer Ausgrenzung, Obrigkeit und Dämonenglauben – die Sage vom Zauberer-Jackl und die Trennung zwischen Überlieferung und belegbarer Geschichte – Erinnerung, Forschung und das lange Nachwirken dieser Verfolgung
Wenn euch diese Folge gefallen hat, folgt Chronik der Schatten gerne auf eurer Podcast-App und lasst eine Bewertung da. Damit helft ihr dem Podcast sehr und sorgt dafür, dass noch mehr Menschen die Geschichten hinter den Geschichten entdecken.
Schreibt mir eure Gedanken dazu gerne auf Instagram: @chronik.der.schatten_podcast
oder per Mail an: Podcast@chronik-der-schatten.de
Chronik der Schatten gibt es jetzt auch auf YouTube: https://youtube.com/@chronikderschattenpodcast?si=mg8Gh6OxOlf0EZgc
Danke, dass ihr heute wieder mit mir durch die Schatten gereist seid. Bleibt wachsam — für die Geschichten hinter den Geschichten.
Musik-, Stimm- und Produktionsrechte Gesprochener Text, Stimme, Skript, Bearbeitung und Produktion dieser Episode liegen – soweit nicht anders angegeben – bei mir.
Weitere verwendete Audioelemente, Sounds oder Medien stammen gegebenenfalls aus PowerDirector 365. Auch hierfür lag mir zum Zeitpunkt der Veröffentlichung die erforderliche Lizenz vor.
Alle Rechte an der konkreten Zusammenstellung, Bearbeitung und Einbindung in diese Episode liegen bei mir, soweit rechtlich zulässig und soweit nicht anders gekennzeichnet.
Hinweis zur Verwendung künstlicher Intelligenz
Das Titelbild sowie der Gesang und die musikalische Umsetzung der Titelmusik wurden mithilfe generativer künstlicher Intelligenz erstellt. Der Liedtext stammt vollständig von mir. Die Musik dieser Folge wurde von mir selbst erstellt. Verwendete KI-gestützte Musik und musikalische Elemente wurden mit Suno erstellt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag mir die entsprechende Nutzungslizenz vor.
Mein Mikro findet ihr hier: https://amzlink.to/az0fmj3oRmgSC
Quellen und weiterführende Literatur:
Wissenschaftliche Literatur:
-
Heinz Nagl: Der Zauberer-Jackl-Prozeß. Hexenprozesse im Erzstift Salzburg 1675–1690. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Teil 1: Band 112/113, 1972/73, S. 385–539. Teil 2: Band 114, 1974/75, S. 79–241.
-
Gerald Mülleder: Zwischen Justiz und Teufel. Die Salzburger Zauberer-Jackl-Prozesse (1675–1679) und ihre Opfer. LIT Verlag, Wien 2009.
-
Gerald Mülleder: Vom Zauberer Jackl und seinem Anhang – Zur Rezeption und Tradition der Salzburger Zauberer-Jackl-Prozesse. In: Festschrift Heide Dienst zum 65. Geburtstag.
-
Wolfgang Fürweger: Verbrannte Kindheit. Die vergessenen Kinder der Hexenprozesse um den Zauberer Jackl. Ueberreuter, Wien 2015.
Online-Quellen und Nachschlagewerke:
-
Wikipedia: Zauberbubenprozesse in Salzburg ht