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Back to EpisodesWer steckt hinter der Ceuta-Krise?
Description
Am 30. und 31. Juli passierten zehntausende meist junge Menschen die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta, die an Marokkos nördlicher Mittelmeerküste liegt. Viele ertranken oder wurden zu Tode getrampelt. Die Bilder gingen um die Welt, und dienten vielen als Vorlage, um die liberale Migrationspolitik von Spaniens Premier Pedro Sánchez scharf zu kritisieren.
Während zunächst von kriminellen Schleuserbanden als Drahtzieher der Aktion die Rede war, wurde schnell auch über ein Mitwirken Marokkos, Russlands, der USA oder Israels spekuliert. Vermutet wird, dass Migration hier instrumentalisiert wird, um die linke spanische Regierung unter Druck zu setzen.
Was ist dran an den Spekulationen? Welche Interessen verfolgen Marokko und internationale Akteure? Und wie geht es den Menschen vor Ort jetzt?
Über diese Fragen spricht taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer mit Nordafrika-Korrespondent Mirco Keilberth, der gerade für die taz aus Marokko und Ceuta berichtet.
Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 12. August um 11.30 Uhr MEZ.
📖 Zum Weiterlesen:
-Ceuta-Krise geht weiter, Bericht von Mirco Keilberth, 14.8.2026
-Meloni gegen Sánchez, Bericht von Michael Braun, 9.8.2026
-Sie wurden benutzt, Analyse von Christian Jakob, 7.8.2026
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