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Urologische Nachhaltigkeit (II): Einweg oder Mehrweg?

Episode 49 Published 1 day, 2 hours ago
Description
Zu Gast bei Wülfing: Hagen Loertzer, Aline Mittag, Moritz Göldner Im zweiten Teil unserer Reihe zur Nachhatligkeit geht es um die Gretchen-Frage, die auch den normalen Konsumenten beschäftigt: Was ist besser, Einweg oder Mehrweg? Dazu hat sich Christian Wülfing Gesprächspartner eingeladen, die dazu passenderweise ganz unterschiedliche Meinungen haben: Moritz Göldner, Juniorprofessor für Digitalisierung im Gesundheitswesen, legt überzeugend dar, dass Mehrwegprodukte ökologisch günstiger sind, da sie den CO2-Ausstoß um 30-50% reduzieren. Aline Mittag, Senior Managerin Sustainability beim Klinikbetreiber Asklepios, betont wiederum, dass die Wiederaufbereitung von Produkten Zeit, Chemikalien und Energie benötigt. Hagen Loertzer trägt Erfahrungen aus seiner Klinik bei, in der etwa die Sterilisation auch nicht mehr direkt vor Ort ist und die Instrumente deshalb hin- und her transportiert werden müssen. Einig sind sich alle, dass die Entscheidung zwischen Einweg- und Mehrwegprodukten erstaunlich kniffelig ist, da sie den gesamten Lebenszyklus des Produkts berücksichtigen muss - von der Herstellung über Transport, Nutzung bis zur Entsorgung. Und dann kommt, wie immer im Gesundheitssystem, auch der Kostendruck dazu, der die Umstellung auf nachhaltigere Produkte erschwert.Trotz aller Komplexität: Sie wissen am Ende dieses Gesprächs mehr als zuvor.
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