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Neues Modell, laufender Betrieb, was jetzt?

Neues Modell, laufender Betrieb, was jetzt?

Published 1 week, 1 day ago
Description
Kaum ist ein KI-Modell im Einsatz, steht schon das nächste bereit: Opus 4.6, 4.7, 4.8, neue Gemini- und ChatGPT-Versionen im Wochentakt. Doch was bedeutet ein neues Modell eigentlich für einen Prozess, der produktiv läuft und an dem ein Geschäft hängt? In dieser bewusst etwas technischeren Folge nehmen Sebastian, Artur und Nils genau diese Frage auseinander – und binden sie konsequent an Business-Ziele zurück. Im Zentrum steht ein echter Fall aus der Werkstatt: eine KI-Pipeline, die täglich rund 500 Dateien in zwölf Schritten verarbeitet und pro Datei eine Ja-/Nein-Entscheidung samt Begründung trifft. Ein simpler Modellwechsel lässt die Trefferquote von unter 10 auf 50 Prozent hochschnellen – ein kritischer Prozess gerät ins Wanken. Die drei zeigen Schritt für Schritt, wie man so etwas diagnostiziert: Ist das neue Modell überhaupt besser? Wo genau? Und wie bekommt man die bessere Reasoning-Qualität, ohne die Kosten um das Drei- bis Vierfache explodieren zu lassen? Dazu eine zweite Geschichte über einen übernommenen KI-Prozess, der monatelang ohne Monitoring vor sich hin lief – und dabei längst nicht mehr tat, was er sollte. Es geht um „Never Change a Running System“, um Model Drift, Qualitätssicherung und die Frage, warum auch ein Agent betrieben werden muss. Am Ende bleibt eine klare Linie für den Mittelstand: nicht jedem Hype hinterherlaufen, den funktionierenden Prozess schützen, bei echtem Mehrwert kontrolliert nachziehen – und immer ein Auge drauf behalten. Wie gewohnt runden die persönlichen KI-Momente der Woche die Folge ab: von KI-Videoproduktion über eine Wohnmobil-Panne bis zum Sparring vor einem schwierigen Kundentermin.
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