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So lief die Krise in Ceuta ab – Eindrücke von vor Ort

So lief die Krise in Ceuta ab – Eindrücke von vor Ort

Episode 2308 Published 1 day, 5 hours ago
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Zehntausende Menschen, die aus dem Wasser steigen, die auf Mauern klettern und darüber, die an Polizei und Militär vorbeizukommen versuchen; ein Strand übersät mit Müll und unzähligen bunten Schwimmringen: Die Bilder aus der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika von diesem Wochenende waren wirklich außergewöhnlich.

Das lag an der außergewöhnlichen Situation. Mindestens 50 000 Menschen, vor allem junge Männer, sind am Freitag von Marokko aus nach Ceuta gekommen – und damit auch in die EU. Die meisten davon haben die Grenze schwimmend überquert. Mindestens 72 Menschen sind bei dem Versuch ums Leben gekommen.

Mittlerweile sind die meisten Migranten wieder nach Marokko zurückgekehrt. Nun beginnt die Aufarbeitung der Krise. Ein Grund für den Ansturm könnte ein Urteil des Obersten Gerichtshofs in Spanien gewesen sein, das besagt, dass Migranten, die auf dem Meer aufgegriffen werden, nicht sofort zurückgeschickt werden können, sondern der Einzelfall geprüft werden müsse. Diese Neuigkeit hatte sich in Sozialen Netzwerken verbreitet.

Aber auch das Handeln von Marokko hat wohl eine Rolle gespielt. Darüber und wie die Lage am Freitag vor Ort war, spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der SZ-Korrespondent für Spanien, Patrick Illinger.

Weitere Nachrichten: EU-Reaktionen auf Krise in Ceuta; saudischer Kronprinz ruft Trump zu Mäßigung in Nahost auf

Zum Weiterlesen und -hören:

Hier finden Sie die Reportage von Patrick Illinger aus Ceuta.

Hier geht es zum Text über Bullshit-Sätze im Berufsalltag.

Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter

Redaktion: Martin Anetzberger

Produktion: Imanuel Pedersen

Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN.

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