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Wie die queere Community mit dem Anschlag auf den CSD umgeht
Description
Eine knappe Woche ist der Anschlag auf den CSD in Berlin jetzt her. Eine Frau wurde getötet, 29 Menschen teils schwer verletzt. Was hat dieser Anschlag in der queeren Community ausgelöst? Und was müsste sich jetzt politisch und gesellschaftlich ändern, damit queere Menschen in Sicherheit und Freiheit offen leben können? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der politische Sprecher des CSD München, Bernd Müller. Er ist auch Stadtrat in München für die Rosa Liste.
Er sagt: “Wenn die Politik ihre Worte der Trauer ernst meint, dann muss sie auch etwas dafür tun, dass diese Gesellschaft befähigt wird, queere Menschen als etwas Selbstverständliches anzunehmen. Und das beginnt zuallererst in der Bildung, in der Aufklärung an den Schule, aber geht natürlich weiter darüber hinaus.”
Die von Bundesministerin Karin Prien (CDU) angekündigten Kürzungen im Bundesförderprogramm “Demokratie leben!”, das aufgesetzt wurde, um Demokratie und Vielfalt zu fördern, sieht er dementsprechend kritisch. “Wer an der Vielfalt rüttelt, der macht sich wirklich auf den Weg in einen AfD-freundlichen Staat.”
Weitere Nachrichten: Uefa stellt sich gegen die Investorenpläne der Fifa; circa 60 000 Menschen von Marokko aus in die spanische Enklave Ceuta gelangt.
Zum Weiterlesen und -hören:
Den Text zum “Dann-doch-nicht-Minister” Fritz Güntzler lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über “Jüdisches Forum – JFDA”.
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