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KI-Rennen: Microsoft boomt, Meta schwächelt / Anleiherenditen nach Fed-Entscheid so hoch wie 2007

Episode 1643 Published 2 months, 1 week ago
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Trotz Umsatzsteigerungen zeigen sich Anleger enttäuscht von Metas Quartalszahlen. Denn nicht nur Rückstellungen für Rechtsverfahren, sondern auch die Investitionen in künstliche Intelligenz belasten die Bilanz. Der Cashflow ist von 12 Milliarden Dollar im ersten Quartal auf 784 Millionen Dollar geschrumpft. Ganz anders sieht es bei Microsoft aus. Dort scheinen sich die Investitionen in die Cloud-Sparte Azure auszuzahlen.

Stephan Scheuer verfolgt die KI-Investitionen beider Unternehmen als Co-Leiter des Handelsblatt-Tech-Teams schon lange. Warum ihn diese Zahlen nicht überraschen, erklärt er im Podcast: „Meta muss erst beweisen, dass dieser Wechsel des Geschäftsmodells funktioniert. Microsoft hat das Quartal für Quartal bewiesen.“

Mehr zu den Zahlen von Microsoft und Meta:

Microsoft mit überraschend starkem Cloud-Wachstum

Meta enttäuscht mit Ausblick und verschreckt die Anleger

Im Schwerpunkt analysiert ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski die Reaktion des Anleihemarktes auf die Entscheidung der Fed, die Zinsen zu diesem Zeitpunkt noch nicht anzuheben: „Der Abverkauf ist der Tatsache geschuldet, dass die Fed gestern mehr als deutlich gemacht hat, dass es nach dem Sommer Richtung Zinserhöhung gehen sollte.“

Moderiert von Aileen Bunte

Produziert von Max Rex


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