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Bonjour le Tour: Paris zum ersten Mal. Mein Sohn, die Tour de France und ich
Description
PARIS ALS SEHNSUCHTSORT
Meine Reihe „Bonjour le Tour" endet dort, wo für viele Frankreich beginnt: in Paris. Dabei kenne ich Frankreich seit über 40 Jahren und plane seit 20 Jahren individuelle Reisen dorthin – nur Paris habe ich mir all die Jahre aufgehoben. Die Stadt sollte für mich nie eine Pflichtstation zwischen zwei Terminen sein, sondern ein Ort, den ich mit einem geliebten Menschen erlebe, mit Zeit und mit Muße.
ERSTE REISE MIT MEINEM SOHN
Jetzt ist der Moment gekommen: Ich fahre zum ersten Mal nach Paris – gemeinsam mit meinem knapp zwölfjährigen Sohn. Kurz vor der Reise empfahl mir eine Kundin Hemingways „Paris – Ein Fest fürs Leben", und genau diese Haltung nehme ich mit: Paris nicht als Sehenswürdigkeit sehen, sondern als Lebensgefühl. Ich kenne die Arrondissements vom Stadtplan, weiß, von welcher Brücke aus der Eiffelturm besonders schön wirkt, doch wie sich eine Metrofahrt am frühen Morgen oder ein Abend an der Seine wirklich anfühlt, das will ich jetzt entdecken – in Montmartre, im Marais und in Saint-Germain-des-Prés.
FINALE AUF DEN CHAMPS-ÉLYSÉES
Am selben Tag endet auch die Tour de France in Paris: drei Wochen, mehr als 3.000 Kilometer, neun Regionen – zum Abschluss über die Champs-Élysées. 2026 führt die Strecke zusätzlich über Montmartre, jenen Hügel, an dem einst Picasso, Renoir, Van Gogh und Toulouse-Lautrec arbeiteten. Ich nehme mir bewusst wenig vor: Croissants aus der Bäckerei, ein Café, Menschen beobachten, mich verlaufen und dort bleiben, wo es sich richtig anfühlt – gemeinsam mit meinem Sohn, der die Stadt genauso zum ersten Mal sieht wie ich.
DER KREIS SCHLIESST SICH
Als die Reihe „Bonjour le Tour" begann, saß ich gedanklich wieder in L'Escala, im Fischerort meiner Eltern, bei meinen Großeltern mit einer Telefonzelle und den ersten französischen Wörtern. Dann kamen die langen Autofahrten mit meinem Vater durch Frankreich, die Burgen, die Weinberge, die Heißluftballons. Am 26. Juli, während die Tour de France auf den Champs-Élysées endet, komme ich selbst zum ersten Mal in Paris an – ein Kreis, der sich schließt, während für mich zugleich ein neues Kapitel beginnt. Mein Vater hat mir Frankreich gezeigt und mir beigebracht, den schönen, längeren Weg zu nehmen. Jetzt gebe ich das an meinen Sohn weiter.
AUSBLICK – EINE NEUE SERIE
Im Nachlass meiner Eltern habe ich alte französische Rezepte meiner Mutter gefunden, die einst als Au-pair in Frankreich war. Von ihr habe ich gelernt, wie viel es bedeutet, mit Liebe zu kochen und Genuss zu teilen – daraus entsteht meine nächste Serie. Diese Folge nehme ich Wochen vor meiner eigenen Paris-Reise auf; wenn Sie sie hören, war ich vielleicht gerade in einem kleinen Pariser Café.
Diese Folge – wie jede Episode von À table – habe ich vollständig allein geschrieben, aufgenommen und geschnitten. Ich freue mich über Ihr Feedback und gerne auch über eine Bewertung des Podcasts.
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