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#23 - Neue Titel auf Amazon, KI Highlights und AWD in Europa
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Neue Artikel-Titelstruktur Amazon trennt den bisherigen Produkttitel auf: ein Titelfeld mit maximal 75 Zeichen und ein neues Highlight-Feld mit 125 Zeichen, das nur erscheint, wenn der Titel unter 75 Zeichen bleibt. Im Flatfile gibt es damit drei Titelfelder – Artikelname, Highlights und Markenname. Der Rollout ist ab dem 27. Juli angekündigt.
KI-generierte Bullet Points und ihre Tücken Anhand kurioser Beispiele aus dem Tierbedarf zeigen Maik und Stephan, wie Amazon Bullet Points automatisch aus Rezensionen erzeugt – und warum das gerade bei Medizin- und Nahrungsergänzungsprodukten rechtlich riskant und abmahnfähig werden kann.
KI-Zusammenfassungen in der Amazon-Suche Amazon blendet über den Suchvorschlägen KI-recherchierte Zusammenfassungen mit Quellenangaben ein – noch vor der ersten Werbeanzeige und oft above the fold. Das verändert, wie Kundinnen und Kunden ihre Kaufentscheidung treffen.
Haftung für Content Für den Inhalt der Produktdetailseite haftet der Händler. Bei automatisch generierten Aussagen aus Rezensionen wird das zum Problem, weil Verantwortung und Kontrolle auseinanderfallen.
Deadlines für die Weihnachtssaison Amazon hat die Zeitfenster für Angebotsübermittlungen zu Prime Big Deal Days, Black Friday und Cyber Monday veröffentlicht. Wer früh einreicht (bis 5. August bzw. 5. September), spart 50 US-Dollar bei der Vorab-Gebühr.
Saisonale Versand- und Lageraufschläge Vom 15. Oktober 2026 bis 14. Januar 2027 gelten saisonale Aufschläge für FBA, Remote Fulfillment, Multi-Channel-Versand und Kaufen mit Prime – ein wichtiger Faktor, wenn man jetzt schon Preise und Deals kalkuliert.
Neue KI-Kennzeichnungspflicht Produktbilder und A+ Content mit fotorealistischen, KI-generierten Personen müssen künftig über IPTC-Metadaten (Schlüsselwort "contains-synthetic-performer") gekennzeichnet werden. Echte, nur mit KI optimierte Personen sind ausgenommen.
Echtheit von Produktbildern und die Siegel-Idee Zwischen angereichertem Content und Realität wird die Grenze unschärfer. Maik und Stephan diskutieren, ob ein Amazon-Echtheitssiegel oder geprüfte Realbilder Vertrauen zurückbringen könnten.
AWD kommt nach Europa Ab dem 20. August 2026 bringt Amazon Warehousing and Distribution (AWD) nach Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und UK: langfristige Lagerung großer Mengen zum Pauschalpreis plus automatische FBA-Nachbestückung.
Für wen sich AWD lohnt Stephan rechnet mehrere Szenarien durch: Bei Schnelldrehern ist reines FBA günstiger, bei Saison- und Langsamdrehern sowie Deadstock kann AWD durch wegfallende Langzeitlagergebühren deutlich sparen. Eine sehr individuelle Rechnung.
Regionen ausschließen bei schweren und sperrigen Artikeln Über aktualisierte Versandvorlagen können Händler nun bestimmte Lieferregionen für schwere und sperrige Artikel auswählen – etwa um teure Insel- oder Randlagen auszuklammern.
Neuer US-Zuschlag auf Sub-15-Dollar-Artikel Seit dem 1. Juli 2026 erhebt Amazon in den USA einen fixen FBA-Zuschlag von 0,38 USD pro Einheit auf Artikel unter 15 USD – on top zu allen bestehenden Gebühren und dem Fuel-&-Logistics-Aufschlag. Das trifft vor allem Low-Ticket-SKUs.
Links & Ressourcen AWD vs. FBA – Rechner: wann sich Amazons Vorratslager wirklich lohnt: https://www.revoic.com/blog/logistics/awd-vs-fba-wann-amazons-vorratslager-wirklich-geld-spart#awd-fba-rechner Seller Central: KI-Kennzeichnungspflicht: https://sellercentral.amazon.de/seller-news/articles/QTFQQTY3OTVVS01GUjkjR