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#13: Work-Life-Balance und Auszeiten in der Selbständigkeit
Description
In dieser Folge geht's um eine Frage, die mir ständig gestellt wird: „Wie viele Stunden arbeitest du eigentlich pro Woche?"
Ich finde diese Frage komplett bescheuert, denn man kann die Arbeit von Selbständigen und Unternehmer:innen gar nicht so einfach in Stunden bemessen. Zählt es als Arbeit, wenn dir unter der Dusche die beste Content-Idee kommt? Wenn du beim Spaziergang mit dem Hund deine nächste Launch-Strategie durchdenkst? Die Grenzen verschwimmen – und das ist bei uns halt einfach so.
Ich erzähle dir, warum ich in 11 Jahren Selbständigkeit noch nie ins Burnout gerutscht bin (als Angestellte sehr wohl!), obwohl – oder vielleicht gerade weil – ich seit 2015 fast sieben Tage die Woche arbeite. Spoiler: Es hat nichts mit Disziplin oder fest gesteckten Arbeitszeiten zu tun. Sondern mit Prioritäten, die ich in den Alltag integriert habe und mit der Einsicht, dass ich nach meinem Biorhythmus leben darf.
Im Gespräch komme ich auf:
- Warum die klassische Frage nach Arbeitsstunden für Unternehmer:innen gar keine Bedeutung hat
- Der Unterschied zwischen erzwungenen und natürlichen Grenzen
- Wie kleine, alltägliche Auszeiten (Gym, Mahlzeiten, Spaziergänge, Schlaf) mehr zählen als ein Urlaub, der im Kalender fest eingeplant wird
- Warum ich Powernaps nehme und meine Arbeit einfach verschiebe, wenn ich ein Tief habe
- Burnout-Prävention durch Struktur – aber nicht die, die du vielleicht erwartest
- Und: Warum dieser Rhythmus doch auch noch ein Unbegrenztheitsproblem mit sich bringt
Das Wichtigste: Es gibt nicht die eine richtige Balance für alle. Was für dich passt – ob 3-4-Tage-Woche, feste Arbeitszeiten oder das Modell „jeden Tag ein bisschen" – das findest nur du selbst heraus.
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