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Übernehmen jetzt die Sozialist:innen bei den US-Demokraten?

Published 3 months ago
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Bei den US-Demokraten regt sich Widerstand – gegen die Politik von Präsident Donald Trump, aber auch gegen das eigene liberale Parteiestablishment. Bei den Vorwahlen für die Midterms im November gewinnen für die Demokratische Partei reihenweise Mitglieder der Democratic Socialists of America. Deren Kandidat:innen stehen für einen stärkeren Sozialstaat, höhere Steuern für Reiche und Unternehmen sowie ein Umdenken in der US-Nahostpolitik.

Die linke Organisation schafft es mithilfe von Haustürwahlkampf und Social-Media-Kampagnen, breite Unterstützung zu mobilisieren. Medien sprechen bereits vom „Mamdani-Effekt“ – in Anlehnung an den erfolgreichen Instagram-Wahlkampf des New Yorker Bürgermeisters im Jahr 2025.

Aber reicht das alles aus, um moderate und konservative Wähler bei den Kongresswahlen im November zu überzeugen? Oder ist die Angst vor dem Kommunismus in den USA noch immer zu groß? Über diese Fragen sprechen taz-Redakteur Fabian Schroer und Reporter Sebastian Moll, der für die taz aus New York City berichtet.

Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 10. Juli um 15 Uhr MEZ.

📖 Zum Weiterlesen:

-Mamdanis Kandidaten, Bericht von Sebastian Moll, 24.6.2026

-Wiedererstarkende Gewerkschaften, Bericht von Sebastian Moll, 30.4.2026

-Platner zieht zurück, Bericht von Hansjürgen Mai, 9.7.2026

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