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Back to EpisodesBetriebsprüfung im E-Commerce: Wenn der Prüfer deinen Umsatz einfach selbst schätzt
Description
Die Betriebsprüfung steht vor der Tür, deine Bücher sind sauber, alles versteuert, alles bezahlt. Und trotzdem legt der Prüfer am Ende deinen Umsatz einfach selbst fest. Kein Betrug, kein Trick – nur ein paar Häkchen, die in deiner Buchhaltung fehlen. Das nennt sich Hinzuschätzung, und sie ist im E-Commerce der Klassiker.
Genau das sehen wir in der Kanzlei ständig: Onlinehändler, die ehrlich wirtschaften, aber bei der Prüfung keine saubere Prüfspur mehr auf den Tisch legen können. Und dann passiert das, wovor jeder Angst hat: Der Prüfer spricht deinen Zahlen die Glaubwürdigkeit ab und schätzt. 5 % Sicherheitszuschlag auf 10 Mio. Umsatz, vier Prüfungsjahre – rechne selbst. Wir rechnen's dir in der Folge vor: rund 1,05 Mio. €. Plus Zinsen. Plus verdeckte Gewinnausschüttung. Und im schlimmsten Fall ein Strafverfahren obendrauf.
Worüber wir reden:
Wann das Finanzamt überhaupt schätzen darf – und warum es keine magische Fehlerzahl gibt, sondern nur die Frage: Sind deine Zahlen noch glaubwürdig? Warum eine Marktplatz-Auszahlung NIE dein Umsatz ist – und wie du mit einer einzigen Buchung Umsatz und Betriebsausgaben gleichzeitig versaust Die 9 Mängel, die Prüfer bei fast jedem Onlinehändler finden – und warum dich nicht der einzelne Fehler killt, sondern die Häufung Verrechnungskonten bei Amazon, PayPal, Klarna, Stripe: die schwarze Kiste, in der deine Prüfspur lautlos verschwindet Das FG-Düsseldorf-Urteil, das genau diese Nummer bestätigt hat: 5 % Zuschlag, gerichtlich abgesegnet – bis zu 20 % hält die Rechtsprechung für vertretbar Was du wirklich sichern musst – und warum Amazon deine Reports nicht ewig für dich aufhebt Klartext von uns: Das ist kein Schätzungsproblem, das man in der Prüfung wegdiskutiert. Wenn die Prüfspur weg ist, ist sie weg. Dann hilft dir kein „aber ich hab doch alles ehrlich gemacht". Die gute Nachricht: Fast jeder dieser Mängel lässt sich mit überschaubarem Aufwand abstellen. Ein mittlerer vierstelliger Betrag für ordentliche Verfahrensdoku und automatische Datensicherung – gegen ein Risiko von über einer Million. Die Rechnung geht immer für die Prävention auf. Immer.
Hör rein, bevor der Prüfer klingelt – nicht danach. Und wenn du wissen willst, wie's um deine eigene Prüfspur steht: Schreib uns oder buch dir ein Erstgespräch. Wir kennen die Prüferfragen, bevor sie gestellt werden.
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