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Back to EpisodesBigTech vor Gericht – Rechtsbelehrung 149
Description
Ein gesperrtes Konto, eine aus dem Store geworfene App, über Nacht halbierte Reichweite. Wer von einer Entscheidung eines BigTech-Konzerns, wie Google, Apple oder Meta betroffen ist, fragt sich, ob man dagegen überhaupt vorgehen kann.
Die Antwort lautet ja, aber der Weg dorthin ist lang, teuer und voller Hürden. Wie man all diese Hürden umschifft und Recht bekommt, besprechen wir mit Rechtsanwalt Dr. Christopher Unseld, der Onlinekonzernen regelmäßig vor Gericht begegnet.
Es geht um abschreckend hohe Kosten, Zustellung von Klagen sowie Ablauf von Gerichtsverhandlungen und die Frage, wann eine marktbeherrschende Stellung missbraucht wird. Dazu wollen wir ebenfalls wissen, ob auch die schleichende Verschlechterung von Plattformen, Enshittification bezeichnet, ebenfalls eine Art des Machtbissbrauchs ist.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Unseld für die Einblicke hinter die Kulissen und wünschen Euch viel Vergnügen beim Hören!
Kapitelmarken
- 00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes Dr. Christopher Unseld.
- 00:03:00 – Wie kann man BigTech verklagen und warum ist das besonders teuer?
- 00:13:00 – Wann liegt ein Missbrauch der Marktmacht vor?
- 00:17:30 – Ist Enshittification ein Ausfluss der Marktmacht?
- 00:21:30 – Aus welchen Gründen werden Verfahren gegen Google und Co. angestrengt?
- 00:27:00 – Wie erreicht man die Unternehmen und wie stellt man ihnen eine Klage zu?
- 00:41:00 – Wie lassen sich Grundsatzentscheidungen vor den höchsten Gerichten erreichen und können die BigTech-Konzerne das verhindern?
- 00:51:00 – Kann man nach einem Gerichtsverfahren weiter mit dem BigTech-Konzern zusammenarbeiten?
- 00:55:00 – Wie läuft ein Gerichtsverfahren in der Praxis ab?
- 01:07:00 – Wie fühlt man sich nach einem Verfahren gegen ein BigTech-Unternehmen?
- 01:22:50 – Wie ließen sich die Verfahren beschleunigen und kann KI eine Lösung sein?
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