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Back to EpisodesJesus muss weg!
Description
1. Die Provokation: Wer ist dieser Jesus?
Die Selbstvorstellung Jesu bringt die jüdische geistliche Elite zur Raserei, für sie sind seine Worte unglaublich, eine nicht zu überbietende Gotteslästerung, die schlimmste, die sie sich vorstellen können.
Dafür muss er schnellstens mundtot gemacht werden. Seine Auslöschung ist sofort beschlossene Sache! Jesus, muss weg! Der Wanderprediger, der immer wieder aneckt, den bis heute kein Mensch voll verstehen kann, der Mann, der 100 Fragezeichen aufwirft – der mir persönlich aber göttlichen Frieden und ewig gültige Vergebung gebracht hat. Mein Retter, mein Gott!
„an JESUS scheiden sich die Geister!“
So ist es bis heute. Die einen verehren ihn, jubeln ihm zu – andere verteufeln ihn: Bauernfänger, Hochstapler – in ihren Augen ist er der größte Störenfried in der jüdischen Geschichte! Jesus antwortet seinen Anklägern in göttlicher Identität, mit göttlicher Autorität: Ich bin der Messias – von Gott gesandt! Ich bin der Sohn Gottes – gottgleich! Ich bin Gott – der Herr aller Herren, der Welt- und Menschenschöpfer! Ich sage immer die Wahrheit – darauf kannst du dich verlassen. Auf mein Wort kannst du dein Leben aufbauen – das gilt bis heute für sie und mich!
2. Wahrer Gott und wahrer Mensch – das Geheimnis der Person Jesu
JESUS – wahrer GOTT und wahrer Mensch!
Jesus ist nicht 50 % Gott und 50 % Mensch, sondern 100 % Gott und 100 % Mensch! Er ist kein Mischwesen, kein Halbgott, ihn gab und gibt es nur ein einziges Mal – der einzigartige, unvergleichliche Sohn Gottes! Jesus ist ganz Mensch, Maria hat ihn geboren, er besitzt einen menschlichen Körper, kennt Gefühle, er empfindet Hunger, Schmerz, Trauer und erlebt Versuchungen – wie Sie und ich! Er weiß, wie wir leben, wie wir ticken, was wir empfinden, und was uns bewegt! – Der allmächtige Gott ist uns im Menschen Jesus so nahegekommen, dass er sein Leben mit uns geteilt hat.
Jesus ist zugleich viel mehr als nur ein besonderer Mensch, viel mehr als das, was ich denken kann – das Johannesevangelium nennt ihn das „ewige Wort Gottes“, das schon vor der Schöpfung der Welt existiert. Er besitzt nicht nur göttliche Autorität – auch über den Sabbat – er kann alles tun, was göttlich ist, z. B. Sünden vergeben, Wunder wirken, Tote auferwecken! Er besitzt zugleich auch dieselbe göttliche Natur, wie Gott der Vater, er ist „wahrer Gott, vom wahren Gott“.
Immer wieder hat man versucht, diese Exklusivität zu beschreiben, man sprach von der „Wesenseinheit“ von Gott und Jesus, beide sind aus einer „göttlichen Substanz“. Später sprach man von zwei Naturen: „unvermischt“ = Gott bleibt Gott, während er Mensch wird; „unverwandelt“ = die göttliche Natur wird nicht menschlich und die menschliche nicht göttlich; „ungetrennt und unzerteilt“ = es gibt keinen Moment, in dem Jesus nur eines von beidem ist – beide Naturen, die menschliche und die göttliche sind untrennbar in seiner Person vereint. Jesus sagt: „Ich und der Vater sind eins.“
„Der Mann, der in kein Schema passt!“
Der Vater ist ganz Gott, der Sohn ist ganz Gott, aber sie sind nicht dieselbe Person. Weil diese Aussagen unser Denken sprengen, hat sich im Laufe der Geschichte die Rede vom „Drei-Einen-Gott“ entwickelt, die versucht, das Unbeschreibliche für uns verständlich zu machen: ein Gott, zwei Personen, bzw. mit dem
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