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Staatliches Altersvorsorgedepot könnte sich verspäten: die Folgen / Defense Tech: Boom, Blase oder beides?

Episode 1629 Published 2 months, 3 weeks ago
Description

Die Bundesregierung könnte sich bei der Reform der privaten Altersvorsorge verspäten. Ab dem 1. Januar 2027 sollen mehr als 50 Millionen Menschen in Deutschland mit dem sogenannten Altersvorsorgedepot in aktiv gemanagte Fonds, ETFs und Anleihen investieren können. Dabei muss jeder private Anbieter auch ein Standarddepot mit moderatem Risiko bereitstellen. Neben den privaten Anbietern will auch der Bund ein staatliches Standarddepot an den Markt bringen. Doch ausgerechnet da hakt es jetzt.

Handelsblatt-Chefreporter für Geldanlage Markus Hinterberger erklärt im Podcast, warum das staatliche Standarddepot wahrscheinlich nicht zum ersten Januar live gehen wird – wohl zur Freude der privaten Anbieter, denn „die sind dann ohne staatliche Konkurrenz am Markt.“ Verbrauchern rät er, im Zweifelsfall abzuwarten: „Niemand muss am 1.1. ein Altersvorsorgedepot eröffnen.“

Zum Artikel: Banken und Broker sind im Zeitplan – der Bund nicht

Im Schwerpunkt ordnet LBBW-Rüstungsexperte Stefan Maichl die 18-Milliarden-Euro-Bewertung des Münchner Defense-Tech-Start-ups Helsing ein. Für ihn sind die Milliarden eine Wette auf steigende Umsätze – auch wegen der „stark steigenden Verteidigungsausgaben“, die er vor allem in Deutschland in den nächsten Jahren erwartet. Warum Maichl trotzdem nicht von einer Überbewertung spricht, was er über die Sorge vor einer Defense-Blase denkt und welche Rolle KI spielt, erklärt er im Podcast.

Zum Artikel: Helsing sammelt Rekordsumme von 1,8 Milliarden Dollar ein

Moderiert von Aileen Bunte

Produziert von Max Rex


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