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Wunder gibt es immer wieder

Published 2 weeks, 4 days ago
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Der Bibeltext Johannes 4,43-54 – ausgelegt von Matthias Brandtner.

Mehr zwischen Himmel und Erde

Man sagt den Deutschen nach, dass sie nüchtern und skeptisch sind. Passen Sie in diese Kategorie? Ich erlebe immer mehr Menschen, die mir von Dingen und Ereignissen berichten, die unerklärlich und gegen jede Logik sind. Ich bekomme eine Ahnung davon, dass es viel mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als ich vom Verstand her einsortieren kann.

Von so einer Begebenheit redet der heutige Bibeltext:

Ein römischer Beamter reist von Kapernaum nach Kana, um ein Heilungsgebet für seinen totkranken Sohn zu erbitten. Offensichtlich haben alle Arztbesuche nichts geholfen. Die menschlichen Möglichkeiten sind erschöpft. Der Volksmund sagt: „Wer auf dem Rücken liegt, kann am besten zum Himmel schauen.“ Verzweiflung lässt uns nach himmlischen Lösungsmöglichkeiten Ausschau halten.

Der Beamte hat von Jesus und seinen Wundern gehört. Ist Gott tatsächlich Mensch geworden, um uns aus unserer Not zu retten? Ist sein Name: Jesus – übersetzt – Retter – auch sein Programm? Rettung?

In den Schriften der Juden gibt es erstaunliche Aussagen über den kommenden Messias, den Retter der Welt. Im Propheten Jesaja wird prophezeit (Jesaja 53,4-5): „Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“

Und schon König David sagte über „den Herrn“ (Psalm 103, 2-4a): „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, 4der dein Leben vom Verderben erlöst.“

Ist Jesus tatsächlich das „Fleisch gewordene Wort Gottes“? Und heißt es nicht von diesem Wort in den Psalmen (Psalm 107,20): „Gott sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben“?


Was wäre, wenn? – Ein Wort statt eines Beweises

Was wäre, wenn?

Der römische Beamte sucht Jesus. Eine gute Entscheidung.
Wenn Sie übernatürliche Hilfe brauchen – gehen Sie zu Jesus.
Der Mann bringt seine Bitte vor. Er macht die Dringlichkeit deutlich. Wenn Jesus den Sohn „anrührt“, wird ein Wunder geschehen – so ist seine Erwartung. Doch Jesus überrascht den römischen Vater. Jesus gibt ihm ein WORT – eine Zusage – eine Verheißung:

GEH HIN, DEIN SOHN LEBT!

Ein „netter Satz“ – aber wo bleiben da die sichtbaren Beweise? Der Vater ist ca. 32 Kilometer von zu Hause entfernt – wie soll er wissen, ob Jesu Worte tatsächlich stimmen? Er sieht doch nichts! Er fühlt nichts! Worauf kann er seinen Glauben stützen?

Bei der Schöpfung heißt es: „Gott sprach … und es wurde!“ Gott benutzt sein Wort, um Leben zu schaffen! Jesus sag

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