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Gedankenkarussell

Published 3 weeks, 1 day ago
Description
Der Bibeltext Psalm 139,1-18.23.24 – ausgelegt von Brigitte Schäfer.

Gottes allwissender Blick – und meine Angst davor

Ganz frisch im Glauben an Jesus habe ich angefangen, Gottes Wort zu entdecken, habe den Psalm durchgelesen und gedacht … uiuiuiui.

Wenn Gott mich so vollkommen durchschaut, puuuh, … da steh ich nicht gut da vor ihm! Und hab mir gleichzeitig gedacht … schon verrückt, was sich einer für Gedanken über Gott macht. Wie ich so über Gott denke. Was ich eigentlich für ein schlechtes Bild von ihm habe oder dass ich das lese und dann mit bangem Herzen darüber nachdenke. Dass ich den Maßstäben Gottes nicht gerecht werde, wenn er mich so durchleuchtet, wie das in Psalm 139 in den Anfangsversen gesagt wird.

Und dann gab es da noch jemanden in der Gemeinde, der das Ganze auch noch irgendwie befeuert hat, als er mir mal gesagt hat: „Hast du den Psalm 139 mal gelesen! Hast du dir die zwei letzten Verse genauer durchgelesen? Also das ist schon beängstigend, oder? Erforsche mich Gott und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne meine Gedanken. Zeige mir, wenn ich auf falschen Wegen gehe und führe mich den Weg zum ewigen Leben. Ooooh … das muss ich mich erstmal trauen zu beten. Also wenn du das nachbetest, na dann mach dich auf was gefasst!"

Die Gedankenspirale – Hilferuf an Gott

Ich denke im Allgemeinen ziemlich viel! Gehören Sie auch zu diesen Menschen?

Ich bin wegen irgendetwas ängstlich besorgt und schwupps … fahren die Gedanken mal wieder wie irre Karussell mit mir, ich male mir die schlimmsten Szenarien aus und habe das Gefühl, nicht wirklich einen Einfluss darauf zu haben, sie zum Stoppen zu bringen. Die negative Gedankenspirale dreht und dreht sich ins Bodenlose.

Hilfe!!! Gott, was sagst Du zu meinen Gedankenkreiseln?

Wenn ich sitze und wenn ich aufstehe, du weißt es, du kennst ALLE meine Gedanken?! Du verstehst meine Gedanken von Ferne, Herr? So steht es in einer anderen Bibelübersetzung von Psalm 139 Vers 2. Du weißt alles über mich. Du siehst alle diese Gedanken, die mich umtreiben. Alles, was da an Gutem, aber auch an weniger Freundlichem in meinem Hirn herumkreist. Und du verstehst!

Gott kennt mich – und liebt mich trotzdem

Ach Herr, in den letzten Jahren habe ich dich als einen Gott kennengelernt, vor dem ich keine Angst haben muss. Bei dem ich eben nicht denke: „uuuh da ist ein Gott, der erforscht mich und erkennt mich durch und durch und oje was sieht der für dunkle Flecken in mir und was ist da alles nicht gut in mir …"

Nein, da brauche ich gar keine Angst haben vor dir! So bist du eben nicht! Jesus, Dein Sohn, ist für meine Sünden geopfert worden. Das steht fest! Ich darf mich Dir vertrauensvoll nähern. Eben gerade mit diesen wirren, dunklen Gedankenkreiseln!

Du hast mich gesehen, bevor ich geboren war, jeder Tag meines Lebens war in deinem Buch geschrieben. Jeder Augenblick stand schon fest. Bevor der erste Tag begann. Das sagst du im Vers 16 vom Psalm 139

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